70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
London/Washington. Großbritannien will künftig wieder so viel Geld für Rüstung ausgeben wie zuletzt zum Ende des Kalten Krieges. «Die internationale Situation ist gefährlicher und kompetitiver als zu jeder anderen Zeit seit dem Kalten Krieg, und Großbritannien muss zu seiner Geschichte und zu seinen Verbündeten stehen», sagte Premierminister Boris Johnson einer Mitteilung zufolge. «Um das zu erreichen, müssen wir unsere Ressourcen hochrüsten.» Daher sollen zusätzlich zum angestrebten Militärbudget innerhalb der kommenden vier Jahre weitere 16,5 Milliarden Pfund (knapp 18,5 Milliarden Euro) in die britische Armee fließen.
«Unsere Pläne werden Hunderttausende Jobs in der Verteidigungsindustrie sichern», sagte Johnson am Donnerstag (19. November) in einer Online-Schalte zu Parlamentariern. Außerdem sollen 40.000 neue Jobs entstehen. «Ich habe beschlossen, dass die Ära der Kürzungen unseres Verteidigungshaushalts enden muss - und sie endet jetzt.» Die Oppositionspartei Labour begrüßte das Vorhaben, fragte aber nach, wie es finanziert werden solle. Johnson, der nach einem Kontakt mit einem Corona-Infizierten in Isolation arbeitet, antwortete darauf nicht.
Die USA begrüßten die Ankündigung. Großbritannien sei der treueste und fähigste Partner der Vereinigten Staaten, teilte der geschäftsführende Verteidigungsminister Christopher Miller in Washington mit. «Die Erhöhung der Ausgaben ist ein Zeichen für das Engagement für die Nato und unsere gemeinsame Sicherheit.»
Zuvor hatte sich die Regierung bereits darauf verständigt, die Militärausgaben jährlich - abhängig von der jeweiligen Inflation - zu erhöhen. Auf aktuellen Prognosen basierend wäre das über den Zeitraum von vier Jahren hinweg ein Anstieg um mehr als 24 Milliarden Pfund im Vergleich zum Budget des vergangenen Jahres.
Auf einem solchen Niveau seien die Investitionen zuletzt vor 30 Jahren gewesen, hieß es weiter. Mit dem Geld sollen unter anderem eine neue Cyber-Abwehreinheit und auch Weltraumprojekte finanziert werden. Großbritannien wird der Mitteilung zufolge seine Position als Nato-Mitglied mit den größten Militärausgaben in Europa zementieren.
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