Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Erneut Besucherrekord beim Tag der Bundeswehr – der DBwV war überall dabei
Tag der Bundeswehr: Die Kasernentore öffnen sich – der DBwV ist dabei
Besoldung und Versorgung weiter in der Überarbeitung – trotz Zusicherung des Dienstherrn Widersprüche einlegen
Battlefield Cyclists starten zur Tour of Honor
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Erinnerung an Alexej Kobelew
„Die Wertschätzung für die Soldaten und ihren Dienst spielt eine immer größere Rolle“
Erinnerung an Stefan Kamins
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutschland und Großbritannien verstärken ihre Zusammenarbeit gegen russische U-Boote. Die Bundeswehr wird sich mit neuen Spezialflugzeugen beteiligen und auch von Schottland aus starten.
Lossiemouth. Deutschland und Großbritannien wollen den Schutz strategisch wichtiger Seegebiete im Nordatlantik und in der Nordsee gemeinsam verstärken. Dazu sollen neue deutsche Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon - militärische Spezialflugzeuge zum Einsatz gegen U-Boote - künftig auch von der schottischen Militärbasis Lossiemouth aus starten. Die Maschinen seien zudem bestimmt, um Infrastruktur zur Energieversorgung und Datenübertragung gegen Angriffe zu schützen, machten Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein britischer Kollege John Healey auf dem Fliegerhorst im Nordosten Schottlands deutlich.
Vor einem Jahr hatten Deutschland und Großbritannien das Trinity House Agreement zur vertieften Kooperation in Sicherheitsfragen unterzeichnet. Die Nato-Partner verstärken ihre Zusammenarbeit, um Russland abzuschrecken.
Britischer Minister: neue Ära der Verteidigung
«Gemeinsam bestätigen wir, dass in der Zukunft britische und deutsche Mannschaften auf P-8 gemeinsam russische U-Boote jagen werden. Und sie werden Seite an Seite von Lossiemouth aus operieren, um die europäische Sicherheit und die Nato zu schützen», sagte Healey.
Eine neue Ära der Bedrohung erfordere eine neue Ära der Verteidigung. Healeay sagte: «Wir trainieren heute zusammen, um zu wissen, dass wir wenn nötig morgen zusammen kämpfen können.» Begonnen werde auch eine neue Partnerschaft in der Cyberabwehr, «um unsere Netzwerke gegen tägliche Attacken und Aggressionen zu schützen».
Pistorius startete gemeinsam mit Healey zu einem Flug mit einer britischen Poseidon-Maschine. Er zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten, die mit dem Spezialflugzeug geboten werden.
Poseidon kann mehrere Aufgaben übernehmen
«Wir reden über russische Atom-U-Boote, die über den Pol in den Nordatlantik vorstoßen, regelmäßig in internationalen Gewässern ihre Wege suchen und finden. Und es geht darum, zu wissen, wo sie sind und was sie tun», sagte Pistorius. «Und es geht dabei auch um kritische Infrastruktur und um das Aufspüren verdächtiger Schiffe.» Zuletzt hatten sich Fälle gehäuft, bei denen Unterseeleitungen beschädigt und möglicherweise absichtlich sabotiert wurden.
Die Flugzeuge haben komplizierte Elektronik an Bord. Sie können Sonarbojen abwerfen, aber auch die Wasseroberfläche und Schiffsbewegungen überwachen. In Seenotlagen können sie als Rettungsflugzeuge eingesetzt werden und an Bord mitgeführtes Hilfsmaterial für Schiffbrüchige abwerfen.
Deutschland werde in den kommenden Monaten acht dieser Aufklärungsflugzeuge vom US-Hersteller Boeing erhalten, sagte Pistorius. Die Zusammenarbeit auf dem Luftwaffenstützpunkt Lossiemouth werde helfen, die Reichweite der Flugzeuge erheblich zu erhöhen.
Auf dem Militärflughafen im Nordosten Schottlands sind auch Abfangjäger vom Typ Typhoon - der britischen Version der Eurofighter - stationiert. Die sogenannten Alarmrotten dienen der Sicherung des britischen Luftraums.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: