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Im Café Viereck bekommt SVS-Vorsitzender Hauptmann a.D. Ingo Zergiebel den Spendencheck in Höhe von 100.000 Euro von Naef Adebahr und Catherina Lehmann überreicht. Foto: DBwV/Sarina Flachsmeier
Mit dem Erlös des diesjährigen 16K3-Gedenkmarsches wurde die Soldaten- und Veteranenstiftung mit einer Spende von 100.000 Euro bedacht. Der K3-Marsch ist ein jährlich stattfindender bundesweiter Gedenk- und Spendenmarsch, der an das Karfreitagsgefecht in Afghanistan erinnert. Am 2. April 2010 fielen drei deutsche Soldaten, acht wurden schwer verwundet.
Initiiert wird der K3-Marsch von Catherina Lehmann (Café Viereck). Marschiert wird für einen guten Zweck. Durch die Registrierungsgebühren wurde ein Erlös von mehr als 221.000 Euro erzielt, wovon dieses Jahr ein beachtlicher Teil an die Soldaten- und Veteranen-Stiftung (SVS) gespendet wird. So konnten die Vorstandsmitglieder der SVS am 30. April 2026 einen Spendencheck in Höhe von 100.000 Euro entgegennehmen. Begünstigt ist dieses Jahr zudem der Verein Krebskranke Kinder Mainz e.V. und die Deutsche Wildtierstiftung. „Wir möchten uns bei der Initiatorin, Catherina Lehmann und ihrem Team sowie allen Teilnehmenden des 16K3 Marsches bedanken, dass sie mit dieser besonderen Form des Gedenkens helfen, diese wunderbaren Spenden an die mit Sorgfalt und Bedacht ausgewählten Vereine zu generieren.“, betonte der Vorsitzende der SVS Hauptmann a.D. Ingo Zergiebel in seiner kurzen Dankesansprache am Tag der Checkübergabe.
Das alljährliche Gedenken an die Gefallenen und Verwundeten des Karfreitagsgefechts 2010 hat mittlerweile Tradition. Erstmalig marschierten Soldatinnen und Soldaten zum K3-Spendenmarsch im Jahr 2020 – unter Corona Auflagen und dem Titel „10K3“. Eine 10 für die damals zehn vergangenen Jahre seit dem Karfreitagsgefecht, den zehn zu marschierenden Kilometern und den 10 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken. K3 steht für die am 2. April 2010 gefallenen Soldaten. Jedes Jahr kommen nun ein Kilometer und ein Kilogramm Gepäck hinzu. Gleichermaßen steigt stetig die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit bundesweit über 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden in diesem Jahr alle Erwartungen übertroffen.
Ende Mai und Anfang April machten sich in ganz Deutschland tausende Soldatinnen und Soldaten, Zivilbeschäftigte der Bundeswehr sowie Angehörige der Blaulichtorganisationen auf den 16 Kilometer langen Weg. Oft wurden die Märsche auch von Kameradschaften des DBwV mitorganisiert.
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