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Berlin. Die Bundeswehr hat inzwischen die Hälfte ihrer im westafrikanischen Mali eingesetzten UN-Blauhelme abgezogen. Derzeit seien noch rund 500 Männer und Frauen in dem Land und rund 100 Soldatinnen und Soldaten im angrenzenden Niger eingesetzt, teilte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos am Donnerstag auf Anfrage mit. Er sagte zudem: „Mittlerweile sind mehr als 50 Prozent des Materials, das zurückverlegt werden soll, bereits in Deutschland angekommen.“ Erklärtes Ziel der Bundeswehr ist es, den Einsatz in Mali bis zum Jahresende zu beenden. Malis Militärregierung hatte Mitte Juni den Abzug aller rund 12 000 UN-Friedenssoldaten gefordert und zuvor verstärkt die Zusammenarbeit mit Russland ausgebaut. Der UN-Sicherheitsrat brachte dann ein Ende der UN-Mission Minusma in dem Land auf den Weg. Der Abzug wurde durch den Militärputsch im angrenzenden Niger erschwert, wo die Bundeswehr am Rande der Hauptstadt Niamey einen Lufttransportstützpunkt unterhält. Das Land war von der Bundesregierung als sogenannter Stabilitätsanker in Westafrika bezeichnet worden.
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