Großes Interesse an aktuellen Verbandsthemen: Die Vorträge der Experten aus Bundes- und Landesebene stießen beim Informationstag der StoKa Klosterlechfeld auf hohe Resonanz. Foto: Marcel Mohr

Großes Interesse an aktuellen Verbandsthemen: Die Vorträge der Experten aus Bundes- und Landesebene stießen beim Informationstag der StoKa Klosterlechfeld auf hohe Resonanz. Foto: Marcel Mohr

19.10.2026
Marcel Mohr

Informationstag der StoKa Klosterlechfeld: Praxisnah und hochaktuell

Klosterlechfeld. Mit ihrem Informationstag verfolgte die Standortkameradschaft Klosterlechfeld ein klares Ziel: Mitglieder des Deutschen BundeswehrVerbands und interessierte Bundeswehrangehörige über aktuelle Entwicklungen, persönliche Vorsorge sowie Besoldungs- und Versorgungsthemen kompetent und praxisnah zu informieren. Das große Interesse bestätigte den Erfolg des Konzepts. In Spitzenzeiten verfolgten bis zu 140 Teilnehmer die Vorträge der Referenten aus Bundes- und Landesebene des DBwV.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Standortkameradschaft, Major Marcel Mohr, und den stellvertretenden Standortältesten, Oberstleutnant Oliver Thomas, eröffnete Landesgeschäftsführer Süddeutschland, Daniel Grabmann, die Veranstaltung. Er informierte über aktuelle Entwicklungen im Landesverband sowie über Unterstützungs- und Veranstaltungsangebote des DBwV.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte Oberstleutnant i.G. Detlef Brandenstein aus dem Bundesvorstand des DBwV. Sein Vortrag zu den Mindestdienstzeiten, zum Bundesalimentationsgesetz sowie zur Tarifüberführung wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Obwohl die aktuellen Entwicklungen wenig Anlass zu Optimismus boten, schätzten die Teilnehmer die fundierten Informationen zu einem Themenfeld, das viele unmittelbar betrifft und über das oftmals nur unzureichend informiert wird.

Horst Hoff von der Continentale Versicherung erläuterte die Bedeutung von Anwartschaften für die finanzielle und gesundheitliche Absicherung. Daran anknüpfend gab Außendienstmitarbeiter Johnny Graf am Nachmittag konkrete Empfehlungen zur persönlichen Vorsorge, darunter die Vorbereitung einer Kaltstartakte für den Ernstfall. Zum Abschluss sprach der ERH-Landesvorsitzende Oberstabsfeldwebel, a.D. Bernhard Hauber, über die Versorgung von Soldaten nach ihrer aktiven Dienstzeit.

Die große Themenvielfalt machte den besonderen Wert des Informationstags aus. Die Teilnehmer erhielten nicht nur aktuelle Informationen aus dem Verband, sondern nahmen auch zahlreiche praktische Impulse für ihre persönliche und berufliche Zukunft mit nach Hause.

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