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Oberstabsgefreiter Nico Olk dient als einer der wenigen Pioniertaucher des Heeres bei der Bundeswehr. Foto: privat
Oberstabsgefreiter Nico Olk ist Pioniertaucher, seit 2013 in der Bundeswehr und fast genauso lange Mitglied im DBwV. Hier berichtet er über seine Erfahrungen und Erwartungen an das Projekt Junger DBwV.
Die Bundeswehr: Herr Olk, Sie haben mit Ihren 29 Jahren schon einige Erfahrung mit der Bundeswehr und auch im DBwV machen dürfen. Wie kam es dazu und wie haben Sie es erlebt?
Nico Olk: Ich komme gebürtig aus Trier und bin in Minden bei den Pionieren stationiert. Schon seit der Grundausbildung bin ich im DBwV, weil da für den Verband geworben wurde und ich es klasse finde, wofür dieser Verband steht.
Nach der Grundausbildung als Jäger bin ich zu den Pioniertauchern nach Minden gekommen. Dort wurde ich als Gefreiter zum Taucher, nachdem ich die entsprechenden Lehrgänge absolviert hatte. Durch die ständigen Veränderungen bei der Bundeswehr wurde ich zu einem der ersten Kampfmittelabwehrtaucher im Heer. Diese gab es zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht, deshalb bin ich stolz, einer der Ersten zu sein. Ursprünglich stand 2021 mein Dienstzeitende an, nun aber habe ich mich umentschieden und bewerbe mich mit sehr guten Aussichten auf die neue Stelle des Korporals.
Wie steht es mit der Kommunikation und dem Austausch? Wie erleben Sie die Verbandsarbeit vor Ort?
Während der Grundausbildung gab es viel Input und auch Unterricht vom Verband und auch der telefonische Kontakt, insbesondere bei rechtlichen Fragen, war immer möglich. Leider habe ich in den letzten acht Jahren eher durch Zeitschriften und Infobekanntgabe mein Wissen über Neuigkeiten aufrechterhalten können. Es hat aber nicht jeder die Zeit und die Möglichkeit, ständig im Intranet zu schauen, besonders im Mannschaftsdienstgrad. Der Informationsfluss könnte generell besser sein, viele wissen gar nicht, was der Verband für sie leistet. So habe ich eher durch Zufall erfahren, wenn der DBwV Vorhaben erfolgreich umgesetzt hat, weil ich aus eigenem Antrieb an den Sitzungen der Kameradschaft teilgenommen habe.
Haben Sie eine Idee, was man hier besser machen könnte, insbesondere um auch jüngere Kameradinnen und Kameraden anzusprechen?
Eine App wäre von echtem Vorteil, diese könnte man übersichtlicher und einfacher gestalten als die Homepage. Zum Beispiel mit hilfreichen Tools, die einem das Soldatenleben erleichtern. Auch bei den Veranstaltungen könnte es Verbesserungen geben, zum Beispiel in der regelmäßigen Durchführung. Als Soldat, der ständig unterwegs ist, verpasst man leicht Neuigkeiten oder Veränderungen, wenn sie mir nicht von Kameraden oder durch Newsletter mitgeteilt werden oder ich mich nicht selbst darum kümmern würde.
Was halten Sie vom Projekt Junger DBwV und was erwarten Sie sich davon?
Das Thema Junger DBwV im Verband finde ich sehr gut. Das Interesse am DBwV und an der Mitarbeit im Verband würde dadurch steigen und die Zusammenarbeit innerhalb der jüngeren Generation wäre sinnvoll. Denn untereinander ist das Verständnis der Kameraden für ähnliche Anliegen größer und auch Defizite könnten von dieser gemeinsamen Warte aus besser angegangen werden. Aber auch hier ist es wichtig, die jungen Soldatinnen und Soldaten zu erreichen und ihnen das Verständnis nahezubringen, worauf es beim DBwV ankommt. Hier wären kurze Videoclips sicherlich hilfreich, in denen junge Soldaten in einfachen Worten die Ziele und den Zweck des Verbands und seiner Arbeit erklären. Auch die Vorteile, Leistungen und Hintergründe sollten besser erklärt werden, da die meisten anfänglich kaum etwas darüber wissen oder sich dafür interessieren. Oftmals habe ich schon andere Kameraden darüber aufklären müssen.
Gibt es noch weitere Punkte, die Ihnen einfallen, bei denen Sie Verbesserungsbedarf sehen?
Es wäre gut, wenn man den Kameradinnen und Kameraden mehr Informationen und Unterricht zugutekommen lassen könnte. Denn vielen jungen Soldaten ist nicht bewusst, welche Anträge, Gelder oder beispielsweise interne Maßnahmen ihnen zur Verfügung stehen. Hier möchte ich mich persönlich auch stärker engagieren, um das deutlich zu machen.
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