70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Trauerfeier für die gefallenen Soldaten in der St. Lamberti-Kirche. Archivfoto: dpa
Berlin. In wenigen Tagen jährt sich eines der schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Bundeswehr: Am 2. April 2010 geriet eine deutsche Patrouille in Afghanistan in einen Hinterhalt der Taliban und wurde mit Panzerfäusten und Maschinengewehren angegriffen. Im Verlauf des zehnstündigen Gefechts wurden elf Soldaten teils schwer verwundet, drei Männer starben. Dass es nicht noch mehr wurden, ist auch dem Einsatz amerikanischer Hubschrauber zu verdanken, die unter Feuer in der Kampfzone landeten und Verwundete ausflogen.
Die Schlacht nahe der Ortschaft Isa Khel ging als „Karfreitagsgefecht“ in die Geschichte ein – und als Wendepunkt im deutschen Afghanistan-Einsatz. Deutschland wachte auf, die Politik wachte auf: Erstmals besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Trauergottesdienst für gefallene Soldaten. Politiker nannten die Dinge am Hindukusch nun beim Namen und sprachen von „Krieg“. Endlich bekam die Truppe Artillerie, Panzer-Abwehr-Raketen und zusätzliche Schützenpanzer. Abgeordnete des Deutschen Bundestags starteten fraktionsübergreifend eine Initiative, um die Einsatzversorgung zu verbessern. Sie griffen dabei viele Anregungen des Deutschen BundeswehrVerbands auf. Ein Jahr später trat das Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz in Kraft.
Bis heute gilt das Karfreitagsgefecht als Inbegriff für den Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Für den Deutschen BundeswehrVerband werden die gefallenen Kameraden Nils Bruns, Robert Hartert und Martin Augustyniak niemals in Vergessenheit geraten.
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