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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Calw - Rechtsextremismus und fehlende Verfassungstreue haben nach Überzeugung des KSK-Kommandeurs, Brigadegeneral Markus Kreitmayr, keinen Platz im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. «Es liegt in unserem ureigenen Interesse, es ist der Anspruch an uns selbst, die vollständige Aufklärung derartiger Verdachtsfälle zu gewährleisten», sagte Kreitmayr am Donnerstag (6. Februar 2020) beim Neujahrsempfang der Einheit in Calw. Es seien der Ruf, das Vertrauen, das Selbstverständnis des treuen Dienstes und die Werte der Gemeinschaft, die beschädigt würden. «Die Werte unseres Grundgesetzes verleihen unserem Dienst erst Wert, Sinn und Wirkung.»
Die Zusammenarbeit mit dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) sei vertrauensvoll, kooperativ und zielgerichtet, sagte der Kommandeur. In jedem einzelnen Fall müssten rechtsstaatliche Grundsätze gelten. «Für Vorverurteilungen oder die Verallgemeinerung auf alle Angehörige unseres Verbandes darf gerade deshalb kein Platz sein.»
Der MAD geht nach eigenen Angaben von Ende Januar rund 550 rechtsextremen Verdachtsfällen in der Bundeswehr nach, davon rund 20 beim KSK. Das KSK sei damit im Verhältnis stärker betroffen als der Rest der Truppe.
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