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Kabul Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn des Nato-Truppenabzugs aus Afghanistan besucht Außenminister Heiko Maas das von jahrzehntelangem Krieg schwer gezeichnete Land. Der SPD-Politiker landete am Donnerstagmorgen mit einer Militärmaschine der Bundeswehr unter massiven Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Kabul. Dort wollte Maas unter anderen Präsident Aschraf Ghani treffen und anschließend das Bundeswehrcamp in Masar-i-Scharif im Norden des Landes besuchen.
Die Nato hatte vor zwei Wochen entschieden, nach fast 20 Jahren die rund 10 000 noch in Afghanistan verbliebenen Soldaten nach Hause zu holen. Zuvor hatten sich die USA als größter Truppensteller darauf festgelegt, bis zum 11. September das Land zu verlassen - dem 20. Jahrestag der Terroranschläge des Netzwerks Al-Kaida in den USA. Inzwischen ist eine Verkürzung der Abzugsphase bis zum 4. Juli im Gespräch, dem Nationalfeiertag der USA.
Als offizieller Starttermin des Abzug gilt der 1. Mai. Die Vorbereitungen auf den einzelnen Stützpunkten laufen aber bereits auf Hochtouren - auch bei der Bundeswehr. Deutschland stellt nach den USA das zweitgrößte Kontingent der Nato-Truppe. Von den 1100 deutschen Soldaten sind etwa 100 in Kabul und rund 1000 nahe der nordafghanischen Metropole Masar-i-Scharif stationiert. Das dortige Camp Marmal ist der größte Bundeswehr-Stützpunkt außerhalb Deutschlands.
Maas geht es bei seinem Besuch aber vor allem um die Zeit nach dem Abzug, in der Deutschland den Afghanen weiter mit Wiederaufbauhilfe zur Seite stehen will. Dafür hat die Bundesregierung im laufenden Jahr 430 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für die nächsten Jahre bis 2024 wurde die gleiche Summe in Aussicht gestellt. Allerdings sollen die Zahlungen von der weiteren Entwicklung des Friedensprozesses und von anderen Faktoren wie der Achtung der Menschenrechte abhängig gemacht werden.
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