70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Nato-Ziel, zwei Prozent der Wirtschaftskraft für Verteidigung auszugeben, war in Deutschland lange Zeit unpopulär. Der russische Angriff auf die Ukraine hat das geändert.
Berlin. Die Mehrheit der Deutschen ist damit einverstanden, mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur stellten sich 51 Prozent hinter die Zusage der Bundesregierung, dieses Nato-Ziel langfristig einzuhalten. 30 Prozent sagten, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sei genau die richtige Marke. Weitere 21 Prozent meinten sogar, Deutschland solle noch mehr Geld für die Bundeswehr ausgeben. Nur 24 Prozent der Befragten sagten, ihnen seien Ausgaben in Höhe von zwei Prozent des BIP zu viel. 25 Prozent machten keine Angaben.
Die Staats- und Regierungschefs der Nato befassen sich heute bei ihrem Gipfeltreffen in Washington mit der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit angesichts der Bedrohung aus Russland. 2014 hatte sich die Nato das Ziel gesetzt, dass jedes Mitgliedsland die Verteidigungsausgaben auf mindestens zwei Prozent anhebt. Deutschland erreicht diese Marke nach der offiziellen Nato-Statistik 2024 erstmals seit mehr als 20 Jahren. Die Ausgaben werden derzeit auf 2,12 Prozent des BIP geschätzt. Insgesamt liegen 23 von 32 Nato-Staaten inzwischen über zwei Prozent.
Die Nato will der Ukraine bei dem Gipfel auch weitere Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland zusichern. In dieser Frage sind die Deutschen gespalten. 41 Prozent meinen, Deutschland liefere der Ukraine zu viele Waffen. 42 Prozent sind mit dem Umfang der Rüstungsexporte ins Kriegsgebiet einverstanden (24 Prozent) oder wünschen sich sogar noch mehr Waffenlieferungen (18 Prozent).
Deutschland hat seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 Waffen und militärische Ausrüstung für fast 30 Milliarden Euro geliefert oder fest zugesagt.
Die Entsendung von Soldaten in die Ukraine trifft bei den Deutschen dagegen auf klare Ablehnung. Eine Entsendung von Militärausbildern, wie sie von Frankreich erwogen wird, kommt für 67 Prozent der Befragten nicht in Frage. Nur 18 Prozent sind dafür. Kanzler Scholz hat es bereits ausgeschlossen, Soldaten in die Ukraine zu schicken.
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