70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Dresden. Mit einer brisanten Ausstellung wartet das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden (MHMD) zur Wiederöffnung nach monatelanger Corona-Zwangspause am 7. Juni auf. «Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger» beleuchtet deren Geschichte und räumt, auch anhand neuer Erkenntnisse aus der Recherche jetzt zugänglicher Akten verschiedener Archive, mit noch immer kursierenden Legenden auf, wie Kurator Magnus Pahl am Freitag (4. Juni) sagte. Die entstammten der NS-Heldenpropaganda und wirkten bis heute.
Laut Pahl wurden nach 1945 die enge Verzahnung mit Partei und Staatsführung und die Kriegsverbrechen der Truppe heruntergespielt, das Trauma hoher Verluste verdrängt und Niederlagen umgedeutet. Bei der Aufstellung der Bundeswehr 1956 seien alte Denk- und Verhaltensweisen unreflektiert beibehalten worden, obwohl diese sich gerade nicht in direkter Kontinuität zur Wehrmacht verstand. «Wie viel tatsächlich von den Fallschirmjägern der Wehrmacht vor allem in der frühen Bundeswehr steckt, muss noch genauer herausgearbeitet werden.» Laut Pahl gibt es in der Schau dazu erste Deutungsangebote.
Die Fallschirmtruppe der Wehrmacht entstand 1936 auf Befehl Hitlers aus Freiwilligen des Wachregiments von Hermann Göring. Die Soldaten waren politisch indoktriniert, galten im Kampf automatisch als militärische Elite und erfuhren ähnlich der Waffen-SS propagandistisch besondere Aufmerksamkeit. «Bis heute verbinden militäraffine Menschen weltweit mit ihnen militärische Exzellenz, zuweilen sogar Unbesiegbarkeit», sagte Pahl.
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