Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Dresden. Mit einer brisanten Ausstellung wartet das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden (MHMD) zur Wiederöffnung nach monatelanger Corona-Zwangspause am 7. Juni auf. «Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger» beleuchtet deren Geschichte und räumt, auch anhand neuer Erkenntnisse aus der Recherche jetzt zugänglicher Akten verschiedener Archive, mit noch immer kursierenden Legenden auf, wie Kurator Magnus Pahl am Freitag (4. Juni) sagte. Die entstammten der NS-Heldenpropaganda und wirkten bis heute.
Laut Pahl wurden nach 1945 die enge Verzahnung mit Partei und Staatsführung und die Kriegsverbrechen der Truppe heruntergespielt, das Trauma hoher Verluste verdrängt und Niederlagen umgedeutet. Bei der Aufstellung der Bundeswehr 1956 seien alte Denk- und Verhaltensweisen unreflektiert beibehalten worden, obwohl diese sich gerade nicht in direkter Kontinuität zur Wehrmacht verstand. «Wie viel tatsächlich von den Fallschirmjägern der Wehrmacht vor allem in der frühen Bundeswehr steckt, muss noch genauer herausgearbeitet werden.» Laut Pahl gibt es in der Schau dazu erste Deutungsangebote.
Die Fallschirmtruppe der Wehrmacht entstand 1936 auf Befehl Hitlers aus Freiwilligen des Wachregiments von Hermann Göring. Die Soldaten waren politisch indoktriniert, galten im Kampf automatisch als militärische Elite und erfuhren ähnlich der Waffen-SS propagandistisch besondere Aufmerksamkeit. «Bis heute verbinden militäraffine Menschen weltweit mit ihnen militärische Exzellenz, zuweilen sogar Unbesiegbarkeit», sagte Pahl.
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