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Zum Finale kommen alle Akteure zusammen und musizieren gemeinsam, so wie hier beim Musikfest der Bundeswehr 2019. Foto: DBwV/Amina Vieth
Der ISS Dome in Düsseldorf ist am 26. September erneut Schauplatz des Musikfests der Bundeswehr. Hunderte Musiker verschiedener Nationen gestalten eine unvergessliche Show. Was die Verantaltung auszeichnet, um was es gehen wird und wieso man sie nicht verpassen sollte, erklärt Oberst Christoph Lieder, Leiter Militärmusikdienst und Leiter Zentrum Militärmusik, Im Interview mit dem DBwV.
Oberst Lieder, am 26. September erklingen die Instrumente beim Musikfest der Bundeswehr in Düsseldorf. Es ist das vierte Musikfest dieser Art. Was ist die besondere Herausforderung dabei?Oberst C. Lieder: Das Publikum will überrascht, fasziniert und begeistert werden. Das ist für uns die stets wiederkehrende Herausforderung, aber auch Ansporn zugleich. Sie wissen ja: „Nach dem Fest ist vor dem Fest“. Das gesamte Organisationsteam arbeitet das ganze Jahr über nach diesem Motto und ist bestrebt, immer wieder neue, erstklassige Orchester und Acts in einer attraktiven Show zu präsentieren.
Jedes Konzert steht unter einem Motto. Wie lautet das diesjährige und woher kommen die Ideen dazu?Lieder: Wir präsentieren dem Publikum neben internationaler Militärmusik immer auch verschiedene Fähigkeiten der Bundeswehr. So waren schon die Gebirgsjäger oder die Luftwaffe Teil des programmatischen Konzeptes. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Marine. Lassen Sie sich überraschen!
Von Anfang an begleiten Sie dieses Projekt. Was war/ist für Sie der schönste Moment?Lieder: Für mich als Gesamtleitenden dieser musikalischen Großveranstaltung ist die ganze Show etwas Besonderes. Aber das Finale, wenn mehr als 800 Mitwirkende gemeinsam auf der Fläche musizieren, ist noch einmal eine Steigerung und in jedem Jahr mein emotionaler Höhepunkt. Denken wir nur an das Finale 2018, wo John Miles seine Pop-Hymne „Music“ in einem bombastischen Arrangement performt hat. Das ging unter die Haut!
Auf was dürfen sich die Gäste in diesem Jahr freuen?Lieder: Auf herausragende Orchester und Acts aus acht Nationen: Schottland, Norwegen, Ukraine, Lettland, Estland, England, Schweiz und natürlich Deutschland. Sie dürfen sich auf eine gelungene Mischung aus Musik, Artistik und Comedy freuen.
Welche Rolle spielen die Kooperationspartner für die Realisierung der Veranstaltung?Lieder: Die langjährige gute und freundschaftliche Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen zwischen der Bundeswehr und ihren Partnerorganisationen ist für das Musikfest von großer Bedeutung. Beide Seiten profitieren im Sinne der Vernetzung und der öffentlichen Wahrnehmung durch den Sympathieträger „Musikfest“. Die Reichweite der Marke „Musikfest“ wird durch die Partner wesentlich erweitert. Sie tragen zum hervorragenden Besuch unserer Großveranstaltung bei.
Greifen Sie denn selbst auch zum Instrument?Lieder: (lacht) Wenn Sie so wollen, ja. Denn „mein“ Instrument ist ja seit vielen Jahren der Taktstock, der im Opening und im Finale dazu beiträgt, hunderte von Musikern zu synchronisieren.
Warum sollte man das Musikfest nicht verpassen?Lieder: Die gesamte musikalisch-technisch-dramaturgische Gestaltung dieser Show ist einzigartig in Deutschland. Die opulente Fülle von Tönen, Bildern, Farben, Effekten und Emotionen wird jeden Besucher im Herzen berühren und in wunderbarer Erinnerung bleiben.
Herr Oberst Lieder, vielen Dank für das Gespräch!
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