70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Rund einen Monat nach Ende des Nato-Manövers «Trident Juncture» gibt es genaue Teilnehmerzahlen. Die größte Bündnisübung seit knapp 30 Jahren wurde am Ende deutlich größer als ursprünglich gedacht. Brüssel - Am größten Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges waren nach einer Abschlussbilanz des Militärbündnisses 51 161 Soldaten beteiligt. Hinzu kamen 7279 Fahrzeuge, 274 Hubschrauber und Flugzeuge sowie 61 Schiffe und U-Boote, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Dokument hervorgeht. Noch im Mai hatte die Nato mit einer Teilnehmerzahl von rund 40.000 Soldaten gerechnet. Die zweiwöchige Feldphase der hauptsächlich in Norwegen ausgerichteten Übung «Trident Juncture» war am 7. November zu Ende gegangen. Deutschland war der Abschlussbilanz zufolge mit 7.956 Soldaten zweitgrößter Truppensteller hinter den USA. Diese meldeten abschließend eine Beteiligung von 18.000 Soldaten, die zum großen Teil aber nur auf Kriegsschiffen wie dem Flugzeugträger «Harry S. Truman» im Einsatz waren. Das kleinste Truppenkontingent stellte das kleine Nato-Land Island. Es war lediglich mit drei Einsatzkräften dabei. Ziel des Manövers war es, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, sollten einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen werden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten. Neben den 29 Nato-Staaten beteiligten sich auch die Partnerländer Schweden und Finnland an dem Manöver. Die Zahlen in der Abschlussbilanz beruhen nach Angaben einer Nato-Sprecherin auf den Angaben der teilnehmenden Staaten. Sie wies auch darauf hin, dass sich die Zahl der Fahrzeuge theoretisch noch leicht ändern könnte. Dies liege daran, dass der Rücktransport der Ausrüstung aus Norwegen noch immer nicht ganz abgeschlossen sei, sagte sie.Die letzten Nato-Manöver, die größer waren als «Trident Juncture 2018» fanden nach Angaben von Nato-Diplomaten vor der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 statt. Damals gab es unter anderem noch die Manöverreihe «Return of Forces to Germany» (Rückkehr von Streitkräften nach Deutschland). An ihr waren bis zu 125.000 Soldaten beteiligt.Moskau hatte seine Übungen zuletzt ebenfalls wieder verstärkt. Für Aufsehen sorgte vor einem Jahr das Manöver «Sapad» in Weißrussland, das an die Nato-Staaten Litauen, Lettland und Polen grenzt. Nach russischen Angaben waren 12.700 Soldaten beteiligt, nach westlichen Zählungen sogar es 60.000 bis 80.000.
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