70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
António Guterres (r.) mit seinem Vorgänger als UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Foto: picture-alliance/ZUMA Press
Die Vereinten Nationen haben seit dem 1. Januar 2017 einen neuen Generalsekretär. Die Hoffnung, dass der UN-Sicherheitsrat dadurch in punkto Syrien nicht länger blockiert wird, ist damit zwar weiter unbegründet – im September 2016 war eine von Frankreich und Spanien eingebrachte Syrien-Resolution, die die Luftangriffe auf Aleppo stoppen sollte, am russischen Veto gescheitert –, jedoch ist die Personalie Ausdruck eines allgemeinen Krisenbewusstseins: António Guterres war nämlich zuvor Chef des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.
Der gebürtige Lissaboner wurde 1949 geboren und studierte nach der Hochschulreife Ingenieurwissenschaften am Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon. 1976 zog er für Portugals Sozialisten Partido Socialista ins Parlament ein. Als Abgeordneter war er zeitweise Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Planung, später des Ausschusses für territoriale Verwaltung, Gemeinden und Umwelt wie auch zeitweise Fraktionsvorsitzender.
Zwischen 1991 und 2002 war er Mitglied des Staatsrates, portugiesisch Conselho do Estado, einem hochkarätigem Forum, dem unter anderem der Premierminister sowie der Präsident des Verfassungsgerichts angehören und das den Präsidenten berät. In dieser Zeit war er zudem Vorsitzender seiner Partei. Höhepunkt seiner – nationalen – politischen Karriere war das Amt des Premierministers, welches er für zwei Legislaturperioden von 1995 bis 2002 innehatte. Im Anschluss daran war er – wie bereits erwähnt – von 2005 bis 2015 UN-Flüchtlingskommissar.
In das Amt des Generalsekretärs war er auf Empfehlung des UN-Sicherheitsrats gestartet, hatte aber auch die Mehrheit in Vollversammlung für sich gewinnen können. Die Wahl wurde gewissermaßen zur Formsache. "Alles, wonach wir als menschliche Gemeinschaft streben – Würde, Hoffnung, Fortschritt und Wohlstand –, ist abhängig vom Frieden. Aber Frieden wiederum hängt von uns ab", erklärte er in seiner Antrittsrede vor der Vollversammlung.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: