70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Auswärtige Amt. Foto: photothek/Auswärtiges Amt
Der Weißbuch-Prozess geht voran
Berlin. Das Projekt könnte nicht wichtiger sein: Mit dem „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ entsteht DAS Grundlagendokument für den künftigen Umgang Deutschlands mit Krisen, Schwerpunkten der Sicherheitsvorsorge und Definitionen von Interessen. Ein Projekt, das vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage mehr als überfällig ist, das der Deutsche BundeswehrVerband lange angemahnt hat – das aber nur dann gelingen kann, wenn sich möglichst viele unterschiedliche Akteure beteiligen. Denn Fakt ist eins: Sicherheitspolitik umfasst viel mehr als nur Militär! Keine Krise dieser Welt lässt sich ausschließlich mit Streitkräften lösen.
Krisen haben viele Gesichter, sie entstehen blitzartig und oft genug dort, wo man nicht mit Ihnen rechnet. Aber die beste Krise ist sicher die, die sich gar nicht erst entfalten kann, weil sie rechtzeitig erkannt wird. Wie das gehen kann, war Thema eines Experten-Workshops am Mittwoch im Auswärtigen Amt. Unter der Überschrift „Herausforderung Krisenfrüherkennung“ trafen sich hochrangige Fachleute im Europasaal des Ministeriums. Der Deutsche BundeswehrVerband war durch seinen Bundesvorsitzenden Oberstleutnant André Wüstner vertreten.
Nach der Einleitung von Staatssekretär Markus Ederer befasste sich die erste Arbeitsgruppensitzung mit der Frage: Langfristige Trendanalyse oder Feuermelder: Welche Art von Krisenfrüherkennung brauchen wir? Themen weiterer Sitzungen waren die Frage, welches die nächsten großen Krisen sein könnten und schließlich die Frage, was eine Krise zu „unserer“ Krise macht.
Schwierige und komplexe Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Die aber dennoch nicht unbeantwortet bleiben können, auch, wenn es schmerzhaft sein kann und Menschenleben kosten kann. Oberstleutnant Wüstner: „Das Weißbuch ist ein Projekt für die ganze Gesellschaft. Mein Appell geht ganz besonders an alle diejenigen, die Verantwortung übernommen haben, gleich, in welchen Gremien: Nutzen sie die einmalige Gelegenheit zum Gestalten!“
Erst vor gut zwei Wochen hatte Oberstleutnant Wüstner am der Tagung des dritten Experten-Workshops zum Thema „Perspektiven des nationalen Handlungsrahmens“ teilgenommen. Dabei wurde unter anderem am Beispiel des Afghanistan-Einsatzes über die unzureichende Umsetzung des vernetzten Ansatzes diskutiert und als eines der Grundprobleme das Fehlen einer Gesamtstrategie ausgemacht.
Der Landesvorsitzende West, Oberstleutnant a. D. Thomas Sohst: „Noch am Rande der Landesversammlung West wurde über den Weißbuchprozess diskutiert – und schon einen Tag später bringt sich der DBwV im Sinne seiner Mitglieder ein. So gestalten wir Sicherheitspolitik!“
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