70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutschland und Großbritannien wollen militärisch enger kooperieren. Ist die Sorge vor einer zweiten Amtszeit Donald Trumps mit ausschlaggebend?
London. Europa muss sich laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius unabhängig vom Ausgang der US-Wahl künftig stärker um seine eigene Verteidigung kümmern. Das sagte der SPD-Politiker bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen John Healey in London.
Der Fokus der USA verlagere sich auf den Indopazifik-Raum, also in Richtung Asien - unabhängig davon, wer die US-Präsidentschaftswahl gewinne, sagte Pistorius. Er reagierte damit auf die Frage eines Journalisten, ob eine gerade unterzeichnete Verteidigungsvereinbarung zwischen Berlin und London die Sorge vor einer zweiten Amtszeit Donald Trumps als US-Präsident widerspiegele.
Pistorius betonte die Bedeutung der Nato für die Sicherheit Europas. Darauf verlasse man sich auch weiterhin. Die Frage sei, ob die USA künftig viel weniger zur europäischen Sicherheit beitrügen, oder nur etwas weniger, sagte Pistorius. Die europäische Säule müsse aber in jedem Fall gestärkt werden.
«Frage der politischen Klugheit»
Pistorius und Healey hatten zuvor eine gemeinsame Verteidigungsvereinbarung zwischen Deutschland und Großbritannien unterzeichnet. Zu der Vereinbarung gehört etwa, dass deutsche Aufklärungsflugzeuge, die U-Boote aufspüren sollen, künftig in Schottland stationiert werden. Zudem sollen die an der Nato-Ostflanke stationierten Truppen beider Länder künftig eng kooperieren. Auch im Bereich der Rüstungsindustrie wollen Berlin und London zusammenarbeiten, so will der deutsche Konzern Rheinmetall in Großbritannien eine Fabrik für Artillerierohre bauen.
Der Historiker und Politikwissenschaftler Ulrich Schlie, der an den Universitäten Bonn und St. Andrews lehrt, bezeichnete die Vertiefung der deutsch-britischen Beziehungen als «Frage der politischen Klugheit, ganz unabhängig davon, ob Trump an die Macht zurückkommt». Das gelte nicht nur für Verteidigung, sondern auch für andere Politikfelder, sagte Schlie im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
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