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Deutschland und Großbritannien wollen militärisch enger kooperieren. Ist die Sorge vor einer zweiten Amtszeit Donald Trumps mit ausschlaggebend?
London. Europa muss sich laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius unabhängig vom Ausgang der US-Wahl künftig stärker um seine eigene Verteidigung kümmern. Das sagte der SPD-Politiker bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen John Healey in London.
Der Fokus der USA verlagere sich auf den Indopazifik-Raum, also in Richtung Asien - unabhängig davon, wer die US-Präsidentschaftswahl gewinne, sagte Pistorius. Er reagierte damit auf die Frage eines Journalisten, ob eine gerade unterzeichnete Verteidigungsvereinbarung zwischen Berlin und London die Sorge vor einer zweiten Amtszeit Donald Trumps als US-Präsident widerspiegele.
Pistorius betonte die Bedeutung der Nato für die Sicherheit Europas. Darauf verlasse man sich auch weiterhin. Die Frage sei, ob die USA künftig viel weniger zur europäischen Sicherheit beitrügen, oder nur etwas weniger, sagte Pistorius. Die europäische Säule müsse aber in jedem Fall gestärkt werden.
«Frage der politischen Klugheit»
Pistorius und Healey hatten zuvor eine gemeinsame Verteidigungsvereinbarung zwischen Deutschland und Großbritannien unterzeichnet. Zu der Vereinbarung gehört etwa, dass deutsche Aufklärungsflugzeuge, die U-Boote aufspüren sollen, künftig in Schottland stationiert werden. Zudem sollen die an der Nato-Ostflanke stationierten Truppen beider Länder künftig eng kooperieren. Auch im Bereich der Rüstungsindustrie wollen Berlin und London zusammenarbeiten, so will der deutsche Konzern Rheinmetall in Großbritannien eine Fabrik für Artillerierohre bauen.
Der Historiker und Politikwissenschaftler Ulrich Schlie, der an den Universitäten Bonn und St. Andrews lehrt, bezeichnete die Vertiefung der deutsch-britischen Beziehungen als «Frage der politischen Klugheit, ganz unabhängig davon, ob Trump an die Macht zurückkommt». Das gelte nicht nur für Verteidigung, sondern auch für andere Politikfelder, sagte Schlie im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
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