70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In unruhigen Zeiten stößt Sicherheitspolitik auf zunehmendes Interesse: Rund 100 Bürger aus Neunkirchen im Saarland folgten am 6. April einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Heitrud Henn, um sich über die aktuellen Herausforderungen zu informieren.
Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten die Sozialdemokratin Henn und der Landesvorsitzende West im DBwV, Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst, im vergangenen Herbst nach einem Gespräch über sicherheitspolitische Aspekte der deutschen Politik entwickelt.
Was soll die Bundeswehr können? Was weiß die Bevölkerung über den Einsatz der Streitkräfte im Ausland und in Deutschland? Was sind die neuen Herausforderungen in der Sicherheitspolitik? Um diese Fragen zu beantworten, hatte Henn auch den stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich eingeladen. Mützenich, ein ausgewiesener Sicherheitsexperte, erläuterte die aktuelle Lage aus der Sicht des Außenpolitikers.
Den verbandspolitischen Blick auf die Einbindung der Bundeswehr in die Sicherheitspolitik brachte Sohst den Anwesenden näher. Anschließend wurde diskutiert: Die Zusammenhänge von Rüstungs-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik waren ein Thema, aber auch die Verfügbarkeit von Personal – ein Problem, das nicht nur die Bundeswehr betrifft. Einig waren sich alle Beteiligten in einem Punkt: Diplomatie muss stets Vorrang haben und die Einsätze der Bundeswehr auch permanent begleiten.
Sohst gab sich zufrieden mit dem Verlauf dieser Veranstaltung, der spätestens nach Erscheinen des Weißbuchs eine Fortsetzung folgen soll, und betonte den hohen Stellenwert der sicherheitspolitischen Debatte: „Veranstaltungen wie diese sind geeignet, dem Umherdröhnen anderer Gruppierungen entgegen zu wirken. Wer informiert ist, kann den Populismus entlarven. Wer informiert ist, ist weniger empfindlich, sich von populistischen Parolen gefangen nehmen zu lassen. Wer informiert ist, kann sich dem Populismus selbstbewusst entgegenstellen."
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