70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul - Die Ablösung des mächtigen Gouverneurs der nordafghanischen Provinz Balch droht weiter, Afghanistan in eine politische Krise zu stürzen. Die Partei von Atta Mohammed Nur, Dschamiat-e Islami, forderte Dienstagnacht (19. Dezember 2017) nach einer ganztägigen Dringlichkeitssitzung Präsident Aschraf Ghani auf, seine Entscheidung zu überdenken. Ansonsten werde Dschamiat «alle Mittel nutzen, um das Recht des Volkes zu verteidigen». Eine einseitige Entscheidung werde außerdem «die Legitimität der Einheitsregierung beenden». Der Präsidentenpalast hatte am Montag bekanntgegeben, dass Atta Mohammed Nur, der seit 2004 Gouverneur von Balch war, zurückgetreten sei. Präsident Ghani habe den Rücktritt akzeptiert und einen Nachfolger ernannt. Am späten Montagabend sagte allerdings Nur, der als harter Gegner von Ghani gilt und jüngst eine Oppositionsbewegung gegen ihn mitbegründet hatte, er sei nicht zurückgetreten. Nur hatte Balch regiert wie ein König, war aber ein enger Partner der deutschen Entwicklungshilfe und des deutschen Militärs im Norden von Afghanistan. In Balch liegt ein großes Lager der Bundeswehr. Ghani führt mit dem Dschamiat-Politiker Abdullah Abdullah die Einheitsregierung, die stark zerstritten ist. Dschamiat-Mitglieder halten viele wichtige Regierungsposten. Einige drohen nun mit Rückzug aus der Regierung. Der Streit zwischen dem paschtunischen Ghani-Camp und dem tadschikischen Dschamiat-Camp verstärkt auch ethnische Spannungen. Mehr Unfrieden zwischen den Partnern könnte die fragile Regierung noch vor der Parlamentswahl 2018 zerbrechen lassen. Das würde auch den radikalislamischen Taliban in die Hände spielen, die die Regierung immer schärfer angreifen und das Vertrauen der Bevölkerung in sie zu unterminieren suchen.
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