Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
Vor einem gewaltigen Kraftakt – Interview mit Vizeadmiral Thomas Daum
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bilder in den sozialen Medien sollen den Ort des Einschlags unweit der ukrainischen Grenze zeigen. Foto: Twitter
In einem polnischen Dorf nahe der Grenze zur Ukraine sind laut Medienberichten zwei Raketen eingeschlagen. Polnische Medien meldeten, dass ein Flugkörper eine Getreidetrocknungsanlage in dem Dorf Przewodow getroffen habe. Die polnische Feuerwehr bestätigte, dass es Explosionen gegeben habe und zwei Menschen ums Leben gekommen seien. Die Behörden machten jedoch keine Angaben zur Ursache der Explosionen. Am Mittwochmorgen erklärte US-Präsident Joe Biden, es handele sich bei den Raketen offenbar nicht um Flugkörper, die von Russland aus abgeschossen worden seien. Das sei das Ergebnis erster Untersuchungen. Bei der Rakete könnte es sich demnach um einen Flugkörper von einem S-300-Flugabwehrsystem gehandelt haben. Das S-300-Flugabwehrsystem stammt aus sowjetischer Produktion und wird sowohl von russischer als auch von ukrainischer Seite eingesetzt. In den sozialen Medien kursieren Bilder von Trümmerteilen, die von einem S-300-Flugkörper stammen sollen.
Am Dienstagabend tagte in Warschau die Regierung in einer Krisensitzung. Polen ist EU- und NATO-Mitglied. Das russische Verteidigungsministerium dementierte, Ziele im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet beschossen zu haben und sprach von einer „gezielten Provokation“. Nach einem Krisentreffen auf Bali sagten die Staats- und Regierungschefs von G7, NATO und EU in einer gemeinsamen Erklärung Polen „volle Unterstützung“ bei der Aufklärung des Zwischenfalls von Przewodow zu. Und: „Wir verurteilen die barbarischen Raketenangriffe, die Russland am Dienstag auf ukrainische Städte und zivile Infrastrukturen verübt hat.“
Der schreckliche Raketeneinschlag in #Polen muss sorgfältig untersucht werden. Es ist gut, dass sich die @NATO-Mitglieder dazu schnell versammeln. Jede voreilige Festlegung verbietet sich. Klar ist: All das wäre ohne Russlands Angriffskrieg gegen die #Ukraine nicht passiert.— Bundeskanzler Olaf Scholz (@Bundeskanzler) November 16, 2022
Der schreckliche Raketeneinschlag in #Polen muss sorgfältig untersucht werden. Es ist gut, dass sich die @NATO-Mitglieder dazu schnell versammeln. Jede voreilige Festlegung verbietet sich. Klar ist: All das wäre ohne Russlands Angriffskrieg gegen die #Ukraine nicht passiert.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fordert eine intensive Untersuchung, wie der tödliche Raketentreffer im Osten Polens passiert ist. „Es ist jetzt notwendig, dass sorgfältig aufgeklärt wird, wie es dazu gekommen ist, dass diese Zerstörung dort angerichtet werden konnte“, sagte der Bundeskanzler beim Krisentreffen der G7-Staaten auf Bali – und vermied dabei eine klare Schuldzuweisung.
Ein Sprecher der polnischen Regierung erklärte, man habe mit den NATO-Verbündeten beschlossen, zu überprüfen, ob es Gründe gebe, die Verfahren nach Artikel 4 des NATO-Vertrags einzuleiten. Artikel 4 sieht Beratungen der Bündnisstaaten vor, wenn ein Land die Unversehrtheit seines Gebiets, seine politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht sieht.
Den gesamten Dienstag über wurde die Ukraine erneut massiv mit Raketen und Kamikaze-Drohnen angegriffen. Ukrainische Behörden berichten von mehr als 80 Flugkörpern, die durch Russland abgefeuert worden seien. Die Angriffe trafen vor allem die Energieinfrastruktur, in weiten Teilen des Landes fiel der Strom aus, auch in der benachbarten Republik Moldau. In Kyiv wurde ein mehrstöckiges Wohngebäude getroffen. Auch Lwiw, nur etwa 50 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, stand unter Beschuss.
Aktualisiert am 16.11.2022, 09:25 Uhr.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: