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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
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Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vorsitzender Oberst a. D. Klaus Reinecke Vorsitzender (von links) mit Ehrengästen, Landesvorsitzender West Stabsfeldwebel Volker Keil, Standortälteste Oberstarzt Sandra Poels, Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf, Vorsitzender ERH im Landesverband West Hauptmann a. D. Guido Hedemann, Bezirksvorsitzender 1 Hauptmann a. D. Volker Jung, Stellvertreter Vorsitzender Oberstarzt a. D. Dr. Wolfgang Schardt. Foto: Michael Egbers
Anfang August beging die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) Sankt Augustin ihr 50-jähriges Jubiläum. Der Vorsitzende Oberst a. D. Klaus Reinecke bedankte sich dabei in seiner Begrüßung beim Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster, dem Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin Max Leitterstorf (beide CDU), der Standortältesten Oberstarzt Sandra Poels und dem Landesvorsitzenden West des DBwV Stabsfeldwebel Volker Keil, die die Veranstaltung mit Grußworten bereicherten. Er erinnerte außerdem an den langjährigen Bundesvorsitzenden Oberst a. D. Heinz Volland, der Mitglied der Kameradschaft war und dessen Stiftung von den Mitgliedern jedes Jahr durch Spenden unterstützt wird. Der Landrat nahm in seinem Grußwort Bezug auf den Beginn seines Wehrdienstes vor ebenfalls 50 Jahren zu Zeiten des Kalten Krieges, und betonte dabei die wieder erstarkte Bedeutung der Reservisten unter den gegenwärtigen Bedingungen, das gegenseitige Einstehen über die Dienstzeit hinaus und die lebendige Kameradschaft.
Der Bürgermeister der Stadt Augustin machte deutlich, wie wichtig ihm die gewachsene enge Verbundenheit seiner Stadt mit der Bundeswehr über viele Jahrzehnte hinweg ist und wie wichtig es sei, gerade in der jetzigen Zeit in den neu aufgekommenen Sicherheitsfragen auch auf kommunaler Ebene einen engen Schulterschluss zu praktizieren. Die Standortälteste wies darauf hin, dass insbesondere für die Reservisten das enge Zusammenspiel zwischen Jung und Alt als Erbe und Auftrag für die Kameradschaft bedeutsam sei. In seiner Festansprache betonte der Landesvorsitzende besonders die Verbundenheit der Kameradschaft mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld und der Region als einen wichtigen Bestandteil des Zusammenhalts. Er verwies ebenfalls darauf, dass die Gründung der Kameradschaft geprägt war durch die Zeit des Kalten Krieges und Kameradschaft mehr ist als nur Mitgliedschaft, sondern auch füreinander da zu sein. Er bedankte sich beim Vorstand für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig nahm er aber auch Bezug auf jene Kameraden, die diese Kameradschaft gegründet und über die Jahrzehnte geprägt haben.
Für ihn ist die selbstständige KERH Sankt Augustin eine lebendige Gemeinschaft in der „Familie“ des DBwV, die ihre Verbundenheit mit der Stadt und der Bundeswehr aktiv gestaltet. Dafür bedankte er sich bei allen Anwesenden. In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende auch bei den weiteren Gästen und Vorsitzenden der benachbarten Kameradschaften der „Rheinschiene“ aus Bonn, Köln, Köln-Wahn und Euskirchen sowie der Landes- und Bezirksorganisation des DBwV für ihre Teilnahme. Besonders hob er die Anzahl an Teilnehmern der Veranstaltung hervor, die den Veranstaltungsort Burg Niederpleis wieder an ihre Kapazitätsgrenzen brachte, deren Team die Herausforderung aber wiederholt toll gelöst habe und verwies abschließend auf die diesjährige Spendenaktion der Kameradschaft unter dem Motto „Die Alten helfen den Alten“ zur Unterstützung des Ambulanten Hospizdienstes Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf. Die Veranstaltung wurde über den gesamten Zeitraum hinweg musikalisch fantastisch umrahmt durch die „Reservisten Big Band Rheinland“ unter der Leitung von Claudia Kötter.
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