70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel - Der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière geforderte EU-Grenzschutzeinsatz im Süden Libyens dürfte bis auf weiteres eine Wunschvorstellung bleiben. Nach Angaben aus EU-Kreisen, wird der auch von Italien unterstützte Vorstoß zwar als vielversprechende Möglichkeit gesehen, den Flüchtlingszustrom in Richtung Europa einzudämmen. Wegen der weiterhin höchst instabilen politischen Lage in dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Libyen sehen Experten allerdings zu große Gefahren. «Eine EU-Mission an der Südgrenze Libyens ist aus unserer Sicht ein Sicherheitsrisiko», zitierte die Tageszeitung «Die Welt» am Freitag (16. Juni 2017) einen EU-Diplomaten. In einem Prüfbericht heißt es demnach, die Zeit für einen Einsatz sei noch nicht reif. Ganz vom Tisch ist das Thema aber nicht. Das ARD-Europastudio Brüssel zitierte ebenfalls am Freitag aus einem Brief, den Vertreter der EU-Kommission und des Auswärtigen Dienstes Anfang Juni an de Maizière und dessen italienischen Kollegen Marco Minniti schrieben. Demnach unterstützen sie den Vorschlag, mit den Vorbereitungen für eine Erkundungsmission im Süden Libyens zu beginnen. Ein solches Vorgehen könnte es ermöglichen, schnell Experten nach Südlibyen zu schicken, wenn es dort nicht mehr ganz so gefährlich ist. Aus EU-Sicht muss dort vor allem die Grenze zu Niger besser überwacht werden. Sie gilt als Schlüsselstelle für kriminelle Banden, die Menschen von Libyen aus über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa schleusen. Über die zentrale Mittelmeerroute kamen allein im vergangenen Jahr mehr als 181.000 Menschen in Italien an. Offiziell läuft bereits seit 2013 eine EU-Mission, um den Wiederaufbau des Grenzschutzes in dem nordafrikanischen Land zu unterstützen. Die Mitarbeiter sind aktuell aber wegen der Sicherheitslage in der tunesischen Hauptstadt Tunis stationiert.
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