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Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Die Taliban setzen ihre Eroberungen in Afghanistan fort. Die Islamisten haben die Kontrolle über zwei weitere Bezirke im Land übernommen, wie lokale Behördenvertreter der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag bestätigten. Tschinartu in der Provinz Urusgan im Süden des Landes und Arghantsch Chwa in der Provinz Badachschan im Nordosten des Landes sind demnach an die Islamisten gefallen. Damit sind seit Beginn des Abzugs der US-Truppen und anderer Nato-Streitkräfte am 1. Mai 14 der rund 400 Bezirke in den 34 Provinzen des Landes an die Islamisten gegangen.
In Tschinartu seien rund 200 Sicherheitskräfte zu den Taliban übergelaufen, nachdem sie keinen Nachschub erhalten hätten, sagten Provinzräte. Im Bezirk Arghantsch Chwa hätten die letzten verbliebenen Sicherheitskräfte in der Nacht zum Donnerstag ihre Kontrollposten nach zwei Tagen intensiver Gefechte verlassen. Der Bezirk sei strategisch wichtig, da er nur zehn Kilometer von der Provinzhauptstadt Faisabad entfernt liege und zehn weitere Distrikte der Provinz über ihn erreicht würden.
Einem UN-Bericht zufolge konnten die Taliban im gesamten Vorjahr fünf Bezirkszentren erobern, vier davon wurden binnen weniger Tage von der Regierung zurückerobert. Es ist unklar, wie sehr die mit dem Abzug beschäftigten internationalen Truppen aktuell die Sicherheitskräfte der Regierung noch unterstützen. Die «New York Times» berichtete am Mittwoch, das US-Verteidigungsministerium habe Überlegungen begonnen, auch nach einem Abzug der US-Truppen Luftschläge in dem Land durchzuführen, sollte eine der größeren Städte bedroht sein.
US-Angaben zufolge ist der Abzug des US-Militärs etwa zur Hälfte abgeschlossen. Bis spätestens 11. September sollen alle internationalen Truppen das Land verlassen haben. Die Friedensgespräche treten auf der Stelle.
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