Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Langenhagen. Die Luftwaffe hat ein zufriedenes Fazit der Luftwaffen-Übung «Hannover Shield 2023» gezogen. «Wir haben in dieser Woche insgesamt sieben Trainingsflüge über dem Norden absolviert und konnten dabei wertvolle Erkenntnisse sammeln, was unsere Fähigkeiten in der Landes- und Bündnisverteidigung angeht», sagte Oberst Björn Andersen, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 «Richthofen» aus dem ostfriesischen Wittmund, am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Besonders der Betrieb bei kalten Temperaturen sei hilfreich gewesen.
Erstmals übte die Luftwaffe den Schutz einer Großstadt aus der Luft von einem zivilen Flughafen aus - also etwa vor Drohnen oder tieffliegenden Marschflugkörpern. Die Maschinen könnten Gefahren in der Luft frühzeitig erkennen und gegensteuern, und sie ergänzten bodengebundene Flugabwehrraketensysteme. Die Eurofighter parkten auf einem freien Flugfeld am Airport Hannover. «In der Nacht zu Dienstag hatten wir Minustemperaturen, deswegen sahen unsere Jets am nächsten Morgen aus wie Eiszapfen», schilderte Andersen. Aus dem Grund sei eine frühe Trainingsrunde ausgefallen. Soldaten hätten die Jets mit Heißluftgebläsen startklar gemacht.
Nun gehe es darum, standardisierte Verfahren zu entwickeln, um die Kampfflugzeuge bei Bedarf auch abseits militärischer Liegenschaften zügig enteisen zu können. Anfang der Woche waren drei unbewaffnete Eurofighter auf dem Flughafen Hannover gelandet. Erstmals stationierte die Luftwaffe für mehrere Tage Kampfflugzeuge samt Personal auf einem zivilen Flughafen, um im Ernstfall eine deutsche Großstadt vor Gefahren aus der Luft besser schützen zu können.
Im Juni hatte es in Deutschland mit «Air Defender 2023» die bislang größte Verlegungsübung von Luftstreitkräften seit Gründung der Nato gegeben. Es nahmen 25 Nationen mit 250 Flugzeugen und etwa 10 000 Soldaten teil. Mit einem fiktiven Szenario wurde im Luftraum über Deutschland trainiert, wie das westliche Verteidigungsbündnis auf den Angriff eines östlichen Bündnisses reagiert und dabei bereits vom Gegner besetzte Gebiete zurückerobert.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: