DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Antrittsbesuch bei L92
Verdiente Preisträger aus „Bundeswehr und Gesellschaft“
Wie der DBwV half, Frauen alle Wege in die Bundeswehr zu öffnen
Hat der Vorkrieg schon begonnen?
Jahresrückblick Dezember – Bundestag beschließt neuen Wehrdienst
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am Tag nach dem Unglück bewachen ISAF-Soldaten in Kabul das Wrack des Transporthubschraubers. Sieben Bundeswehrsoldaten kamen bei dem Absturz ums Leben. Foto: picture-alliance / dpa / epa afp Marai
Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war knapp ein Jahr alt, als es kurz vor Weihnachten 2002 zu einem tragischen Unglück kam. In Kabul stürzte ein Transporthubschrauber CH-53 ab: Sieben deutsche Soldaten verloren ihr Leben.
Das Unglück geschah am 21. Dezember 2002. Der Hubschrauber, geflogen vom erfahrenen Piloten Hauptmann Friedrich Deininger, stürzte bei einem Erkundungsflug über der afghanischen Hauptstadt Kabul ab. Der 53-jährige Heeresflieger starb, ebenso die anderen sechs Soldaten an Bord: Oberleutnant Uwe Vierling (31), Hauptfeldwebel Ulrich Hewußt (41), Hauptfeldwebel Bernhard Kaiser (46), Hauptfeldwebel Thomas Schiebel (28), Stabsunteroffizier Frank Ehrlich (29) und Hauptgefreiter Enrico Schmidt (24).
Erste Vermutungen, dass es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte, bestätigten sich nicht. Später stellte sich heraus, dass es ein Unfall war – ein technischer Defekt am CH-53. Deininger und seine Kameraden waren nicht die ersten Toten, die der Einsatz in Afghanistan forderte: Wenige Monate zuvor, am 6. März 2002, starben zwei Bundeswehrsoldaten beim Versuch, eine alte sowjetische Boden-Luft-Rakete zu entschärfen. Und es sollten nicht die letzten Gefallenen des Einsatzes am Hindukusch sein: Insgesamt 59 Soldaten verloren in dem zwei Jahrzehnte andauernden Einsatz fernab der Heimat ihr Leben.
Seit dem Sommer 2021 ist der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan beendet – umso wichtiger ist es, das Andenken an die Gefallenen zu bewahren. Für den Deutschen BundeswehrVerband geht es dabei aber um mehr als nur Erinnerung: Es ist auch ein Appell, die Soldaten, die sich auch heute weltweit in nicht weniger riskanten Einsätzen befinden, zu unterstützen. Vor allem in Richtung Politik wird das Signal geschickt, dass die Frauen und Männer die bestmögliche Ausbildung und Ausrüstung erhalten, um im Einsatz bestehen zu können. Die Fürsorge, die sie verdienen, hat hierbei einen ebenso hohen Stellenwert. Der Satz des DBwV-Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner verliert nichts von seiner Gültigkeit: „Wir vergessen keinen unserer gefallenen Kameraden.“
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: