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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Erinnerung an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing wurde im August 2023 die Kaserne „Sanitätsdienststellen Bundeswehr Kronshagen“ in „Oberstabsarzt-Dr.-Eißing-Kaserne“ umbenannt. Der Bundeswehrmediziner war am 8. Oktober 2001 beim Abschuss eines UN-Hubschraubers in Georgien ums Leben gekommen. Foto: Bundeswehr/Henner Feddersen
Viele Auslandseinsätze der Bundeswehr sind beendet, doch die Gefallenen dürfen niemals in Vergessenheit geraten: Heute vor 25 Jahren, am 8. Oktober 2001, fiel Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing in Georgien. Die Bundeswehr beteiligte sich damals an der UN-Beobachtermission UNOMIG. Bei der Mission ging es um die Überwachung der Umsetzung eines Waffenstillstandsabkommens im Abchasien-Konflikt.
Dr. Dieter Eißing (32) saß als ärztlicher Begleiter an Bord eines Hubschraubers der Vereinten Nationen, als dieser über dem umkämpften Kodori-Tal abgeschossen wurde. Fünf weitere Militärbeobachter kamen neben Eißing ums Leben. Oberstabsarzt Dr. Eißing war er erste deutsche Soldat, der seit dem Zweiten Weltkrieg bei Kampfhandlungen zu Tode gekommen war.
In Erinnerung an den gefallenen Oberstabsarzt wurde im August 2023 die Kaserne „Sanitätsdienststellen Bundeswehr Kronshagen“ in „Oberstabsarzt-Dr.-Eißing-Kaserne“ umbenannt. Kurz zuvor war auch eine Straße in der Koblenzer Falckenstein-Kaserne nach Oberstabsarzt Dr. Eißing benannt worden.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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