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Wie das tägliche Leben der Angehörigen der Bundeswehr im Einsatz aussieht, machte der Leiter des Familienbetreuungszentrums Storkow in seinem Vortrag bei der KERH Marzahn-Hellersdorf deutlich. Foto: Intemann
Die Mitglieder der Kameradschaft Ehemaliger / Reservisten / Hinterbliebene (KERH) Berlin Marzahn-Hellersdorf informierten sich am 7. September über die Auslandeinsätze sowie die dabei geleistete Familienbetreuung.
Mit Oberstabsfeldwebel Patrick Peltzer, dem Leiter des Familienbetreuungszentrums Storkow, konnte der Vorsitzende der Kameradschaft Major a. D. Frank Geißler einen profunden Kenner der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr begrüßen. Peltzer, der bereits seit einigen Jahren im Bereich der Familienbetreuung eingesetzt ist, nutzte den Beginn seines Vortrags, um die grundlegenden Rahmenbedingungen der Familienbetreuung in der Bundeswehr zu erklären. Dabei machte er deutlich, welches Angebot die Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr den Angehörigen und Familien der im sich im Einsatz befindlichen Bundeswehrangehörigen machen kann.
Hier seien die regelmäßigen Betreuungsveranstaltungen, bei den die Teilnehmer Informationen zu den Geschehnissen in den Einsätzen und zu den Lebensbedingungen der Bundeswehrangehörigen vor Ort erhalten, bewährtes Mittel. „Diese Betreuungsveranstaltungen nutzen wir dann auch dazu, bei Bedarf die Möglichkeiten des Netzwerks der Hilfe aufzuzeigen und Kontakte zu konkreten Ansprechpartnern herzustellen“, so Peltzer zum Ende seines Einführungsvortrages.
Wie sich die Situation in den Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen, an denen die Bundeswehr derzeit beteiligt ist, aktuell darstellt, war dann der Inhalt der weiteren Ausführungen des Leiters des einzigen Familienbetreuungszentrums des Landes Brandenburg. Oberstabsfeldwebel Peltzer nutzte dazu seine eigenen Erfahrungen aus mehreren Auslandseinsätzen, um den Teilnehmenden ein realistisches Bild über die Lebensbedingungen in einem Feldlager zu schildern. Nicht fehlen durfte an dieser Stelle ein Blick auf die politische und militärische Situation, die sich in jedem der Einsatzländer völlig unterschiedlich darstellt. Dass dabei auch die Zeitenwende mit der damit verbundenen rotierenden Stationierung von Kräften in Litauen für die Familienbetreuungsorganisation ein großes Thema ist, war vielen der Zuhörer so nicht unbedingt klar.
In der abschließenden Diskussions- und Fragerunde wurde deutlich, dass die verantwortlichen der KERH mit der Auswahl des Themas und des Referenten das Interesse der Mitglieder voll getroffen hatten. Viele interessante Fragen zeigten, dass die Ehemaligen, die Entwicklungen in der Bundeswehr mit großem Interesse verfolgen. „Ihnen, Herr Oberstabsfeldwebel Peltzer für Ihren Vortrag und für Ihre Kameradschaft, die Sie uns Ehemaligen entgegengebracht haben, ein ganz herzliches Dankeschön“, so der Vorsitzende Major a. D. Geißler zum Ende des kurzweiligen Abends.
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