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Die neue Erste Bürgermeisterin Petra Lutz (M.) informierte sich bei der Vorstandssitzung der KERH Hemau über die Arbeit der Kameradschaft und suchte den Austausch mit den ehemaligen Soldaten der einstigen Garnisonsstadt. Foto: Michael Mathes
Hemau. Mit der neu gewählten Ersten Bürgermeisterin Petra Lutz durfte die Kameradschaft ERH Hemau bei ihrer jüngsten Vorstandssitzung einen besonderen Gast begrüßen. Aus Sicht des stellvertretenden Vorsitzenden, Oberstleutnant a.D. Gerhard Mihm, zeige der Antrittsbesuch die Verbundenheit zwischen der ehemaligen Garnisonsstadt und den früheren Soldaten.
„Es freut uns sehr, dass Frau Lutz den Kontakt zu unserer Kameradschaft sucht“, betonte Stellvertreter Mihm. Die Kommunalpolitikerin, die sich bei der Stichwahl im März 2026 durchgesetzt hatte, sei mit den Belangen der Soldatenfamilien bestens vertraut. Aufgewachsen in einer Soldatenfamilie in Hemau, habe sie von Kindesbeinen an die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, Stadt und Bürgern erlebt.
Auch das kommunalpolitische Engagement sei ihr nicht fremd. Ihr verstorbener Vater, Stabsfeldwebel a.D. Klaus Zäuner, engagierte sich selbst als ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Hemau. Vor diesem Hintergrund sei es für Petra Lutz selbstverständlich, den Austausch mit den ehemaligen Soldaten der einstigen Garnisonsstadt zu pflegen.Bei ihrem Besuch zeigte sie sich beeindruckt vom Zusammenhalt innerhalb der Kameradschaft. Besonders würdigte sie, dass die KERH auch mehr als zwei Jahrzehnte nach der Auflösung der Garnison im Jahr 2003 den ehemaligen Soldaten und ihren Angehörigen eine Heimat biete. Sie finde es großartig, dass die Kameradschaft den Zusammenhalt bewahre und für viele Mitglieder bis heute eine wichtige „Heimatstadt in der Gemeinschaft“ geblieben sei.
Die Bürgermeisterin wünschte der Kameradschaft weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Für die Kameradschaft ist dies ein ermutigendes Signal: Die Verbundenheit zwischen Hemau und seinen ehemaligen Soldaten lebt weiter.
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