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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
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Bei der ersten Versammlung der KERH beschäftigten die Mitglieder die Themen Zeitenwende, Vorsorge und Beihilfe. Foto: KERH Hemau
Zur ersten Mitgliederversammlung der selbständigen Kameradschaft ERH Hemau in diesem Jahr im Landgasthof Ferstl-Bruckmeier mit einer großartigen Beteiligung begrüßte Vorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Norbert Frühwald den 1. Bürgermeister von Hemau, Herbert Tischhöfer, sowie den Bezirksvorsitzenden des Verbandes, Oberstabsfeldwebel Dieter Götz.
Das Hemauer Stadtoberhaupt nahm in seinem Grußwort Bezug zum unseligen Krieg in der Ukraine, lobte die wichtig Arbeit des BundeswehrVerbandes und dankte dem Vorsitzenden Frühwald für seine unermüdliche Arbeit als Vorsitzender der Kameradschaft ERH.
Neue Regelung in Sachen Vorsorgevollmacht: das Notvertretungsrecht
Seit Beginn dieses Jahres gelten in Ergänzung bisheriger Regelungen zur Vorsorge das Notvertretungsrecht. Was es damit auf sich hat, darüber informierte der Hemauer Notar Dr. Maximilian Lotz. Im Kern geht es darum, dass nunmehr Verheiratete und eingetragene Lebenspartner in einer medizinischen Notsituation in engen Grenzen (längsten für sechs Monate) gesundheitliche Entscheidungen treffen dürfen, auch wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt. Andere nahe Angehörige wie beispielsweise Eltern oder Kinder haben nach wie vor keine solche Rechte. Deutlich machte Lotz, dass das Notvertretungsrecht kein Ersatz für eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung ist.
Kritik an Zeitenwende und Unzufriedenheit mit Beihilfebearbeitung
Die Mitglieder der KERH beobachten als ehemalige Soldaten insbesondere nach der Zeitenwende-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz die Entwicklungen in der Bundeswehr kritisch. So informierte Vorsitzender Frühwald Eingangs seines Berichtes über das unzureichende Tempo bei Beschaffung von Ausrüstung, Bewaffnung und Munition. Er sehe noch keine sichtbaren Verbesserungen hin zu einer für die Landesverteidigung einsatzfähigen Bundeswehr. Für die Kameradschaftsarbeit im vergangenen Jahr nach dem Ende der Corona-Einschränkungen waren wieder Veranstaltungen möglich wie zum Jahresende die Informationsveranstaltung zum Thema „Keine Chance den Trickbetrügern“, berichtete Frühwald.
Ein Dauerthema bleibe für viele Mitglieder die langen Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge von bis zu sechs Wochen. Auch die Nutzung der Beihilfe-App für das Einreichen der Rechnungen habe bei vielen hier keine schnellere Bearbeitung zur Folge, so die Rückmeldung von Mitgliedern an den Vorsitzenden.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste
Bezirksvorsitzender Oberstabsfeldwebel Dieter Götz ehrte gemeinsam mit dem KERH-Vorsitzenden die Mitglieder Oberstleutnant a.D. Herbert Fick für 25-jährige, Hauptgefreiter d.R. Michael Hollweck für 50-jährige und Oberstleutnant a.D. Hermann Seidel für 60-jährige Mitgliedschaft im DBwV. Für besondere Verdienste um den Deutschen BundeswehrVerband erhielten Oberfeldwebel d.R. Knut Glaser-Liedl die Verdienstnadel in Bronze sowie Oberstleutnant a.D. Herbert Fick und Oberstabsfeldwebel a.D. Gottfried Lipfert die Verdienstnadel in Silber.
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