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Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
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Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
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Bundeskanzler Merz: Regierungserklärung zum Europäischen Rat
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Oberst Sven Callsen informierte die Mitglieder der KERH München über die Herausforderungen des neuen Wehrdienstes und die Gewinnung von Personal für die Bundeswehr. Foto: Günther Schmitt
Die verschärfte sicherheitspolitische Lage, der Fokus auf die Landes- und Bündnisverteidigung sowie der wachsende Personalbedarf der Streitkräfte machen neue Wege bei der Gewinnung von Soldaten erforderlich. Gleichzeitig steht die Bundeswehr vor der gesellschaftlichen Herausforderung, genügend Menschen zu überzeugen, Verantwortung für die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Sicherheit zu übernehmen. Welche Rolle dabei der neue Wehrdienst spielen soll, erläuterte Oberst Sven Callsen, Leiter des Karrierecenters München, bei der Mitgliederversammlung der Kameradschaft ERH München.
In seinem Vortrag „Der neue Wehrdienst: Für und in der Bundeswehr“ schilderte Callsen die aktuelle Lage der Streitkräfte, die Anforderungen an die Einsatz- und Abschreckungsfähigkeit sowie Deutschlands Rolle als zentrale Drehscheibe innerhalb der NATO. Deutlich wurde dabei, dass die personelle Stärkung der Bundeswehr eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Auftrags der Landes- und Bündnisverteidigung ist.
Ausführlich ging der Referent auf die Herausforderungen der Personalgewinnung ein. Angesichts eines umkämpften Arbeitsmarktes und veränderter Erwartungen junger Menschen komme es auf eine zielgruppengerechte Ansprache an. Mit zahlreichen Praxisbeispielen zeigte Callsen auf, wie das Karrierecenter München potenzielle Bewerber für den Dienst in den Streitkräften gewinnt. Neben Social-Media-Kampagnen und klassischer Werbung setzt die Bundeswehr dabei auf moderne Informationsangebote wie Karrieretrucks, Infomobile und Messeauftritte.
„Wer morgen in Sicherheit leben will, muss heute die Vorkehrungen dafür treffen“, zitierte Oberst Callsen zum Abschluss Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Die lebhafte Diskussion und die zahlreichen Fragen der Teilnehmer zeigten, wie aktuell und relevant die damit verbundene Herausforderung ist: Genügend Menschen für die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Sicherheit zu gewinnen.
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