Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Die ultimative Abschreckung
Starke Stimme für Vielfalt: Nariman Hammouti erhält den Verdienstorden
70 Jahre Zentrum Innere Führung – 70 Jahre Führungskultur
Führungswechsel an der Spitze der Marine – Zapfenstreich für Vizeadmiral Kaack und Übergabe an Konteradmiral Abry
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Erinnerung an den Stabsgefreiten Patric Sauer
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Riad/Sanaa. Nach dem Angriff der Huthi-Miliz auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad mit zwölf Toten haben die jemenitischen Rebellen ihre Attacken fortgesetzt. Bei einem neuen Angriff auf den Flughafen King Chalid am Sonntag sei ein pakistanischer Staatsbürger getötet worden, teilte die saudische Luftfahrtbehörde in der Nacht mit. Elf weitere Menschen wurden demnach verletzt. Das Ausmaß der Sachschäden werde noch ermittelt.
Angriff auch auf Flughafen in Damman
Zuvor hatte die Luftfahrtbehörde auch eine Attacke auf den King-Fahd-Airport in Damman gemeldet, die ebenfalls Schäden verursacht habe. Die Huthi-Miliz meldete ihrerseits am Abend, sie habe in den 24 Stunden zuvor vier Angriffe in Saudi-Arabien ausgeführt – mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Ziele waren demnach neben den beiden Flughäfen eine Gasanlage sowie eine Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco.
Zudem erklärte die Miliz, Saudi-Arabien habe seinerseits in der Zeit mehr als 120 Luftangriffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa und weitere Provinzen geflogen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Huthi, die weite Gebiete im Nordjemen kontrollieren und vom Iran unterstützt werden, hatten zuvor mit neuen Attacken gedroht. Saudische Flughäfen und der saudische Luftraum seien «legitime Ziele», mit Ausnahme der für Muslime heiligen Stätten Mekka und Medina, verkündeten die Islamisten.
«Gefährliche Eskalation»
Die verbündeten Staaten der sogenannten R4-Gruppe, also die Türkei, Ägypten, Pakistan und das Königreich Saudi-Arabien, verurteilten die Angriffe der Huthi-Miliz gemeinsam als «eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht». Es handele sich um eine «gefährliche Eskalation», die auf keine Weise gerechtfertigt oder hingenommen werden könne.
Saudi-Arabien kämpft mit Verbündeten seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitischen Rebellen im Jemen. Dieser Bürgerkrieg, bei dem von Hunderttausenden Toten durch direkte und indirekte Kriegsfolgen ausgegangen wird, ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt. Gemutmaßt wird, dass auch die USA - einer der wichtigsten Verbündeten Saudi-Arabiens - wie schon 2024 und 2025 neue Luftangriffe im Jemen beginnen könnten.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: