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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Saporischschja. Bei russischen Luftangriffen auf die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine hat es in der Nacht nach Behördenangaben mindestens ein Todesopfer und sieben Verletzte gegeben. Wegen russischer Drohnen im Luftraum galt am Morgen eine Warnung vor weiteren Einschlägen für die Bevölkerung, wie die Nachrichtenseite «The Kyiv Independent» berichtete. Laut Militärgouverneur Iwan Fedorow sei vor allem zivile Infrastruktur beschädigt worden und ein mehrstöckiger Wohnblock in Flammen aufgegangen.
Nach Polizeiangaben sei ein Mann - das einzige Todesopfer - getötet worden, als eine von Dutzenden russischen Drohnen sein Auto getroffen habe, hieß es in dem Bericht. Ziel der Luftangriffe war demnach ein Wohngebiet, auch die örtliche Universität und ein Einkaufszentrum sollen beschädigt worden sein. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Luftangriffe werden intensiver - Opferzahlen steigen
Saporischschja ist vor allem für sein riesiges Atomkraftwerk bekannt, das russische Truppen zu Kriegsbeginn im Frühjahr 2022 eroberten. Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von rund 6.000 Megawatt größte AKW Europas wurde bei der jüngsten Attacke anscheinend nicht getroffen.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen Russlands Angriffskrieg, den das Nachbarland inzwischen vor allem mit Raketen und Drohnen führt. Zwar arbeitet die Drohnenabwehr der Ukrainer effektiv, dennoch richten russische Raketen nach wie vor große Schäden an.
Die Intensität der Angriffe und die Zerstörungskraft der von Russland eingesetzten Waffentypen hat in den vergangenen Wochen und Monaten nochmals zugenommen: Der Mai war nach Angaben der Vereinten Nationen mit 274 Todesopfern und fast 1.800 Verletzten der verheerendste Kriegsmonat seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022.
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