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In vier Disziplinen treten die Athletinnen und Athleten beim „Invictus Germany Sports Festival" gegeneinander an – Sitzvolleyball ist eine davon. Foto: D.SPORTS/Kenny Beele
„Invictus Games“ im Kleinformat: Vom 12. bis 14. Juni treffen sich Veteraninnen und Veteranen in Düsseldorf zum „Invictus Germany Sports Festival“. Nicht nur der Sport, sondern auch der Austausch mit Familien und Angehörigen stehe im Fokus, sagt Hauptfeldwebel Markus Döring, Kapitän des deutschen Teams.
Das Invictus Germany Sports Festival ist, salopp gesagt, die kleine Schwester der Invictus Games“, erklärt Hauptfeldwebel Markus Döring, Kapitän des deutschen Teams. „Wie sich aus dem Namen schon ableiten lässt, findet dieses Sport-Festival in Deutschland statt und ist aus ehrlicher Überzeugung durch die Stadt Düsseldorf und deren Oberbürgermeister entstanden, um den verschiedenen Nationen und deren Teilnehmern ein unvergessliches Event zu bieten“, sagt Döring. Nach den Invictus Games 2024 in Düsseldorf sei die Idee für das Invictus Germany Sports Festival entstanden. „Viele der damals beteiligten Veranstalter waren absolut begeistert – von der Stimmung, der positiven Energie, die dieses Event mit sich brachte“, so der Team-Kapitän. Die erste Auflage fand 2024 in Düsseldorf statt. „Diesmal allerdings konnten noch mehr Nationen eingeladen werden und viele davon haben auch schon ihre Teilnehmer angemeldet“, sagt Döring.
Das Event sei eine großartige Möglichkeit, verschiedene Nationen begrüßen zu dürfen, sich trotz verschiedener Einschränkungen auf Augenhöhe und kameradschaftlich fair begegnen zu können. „Das gibt richtig Ansporn, den Sport wieder mehr in den Alltag zu integrieren. Ebenfalls der Austausch unter den Familien und Angehörigen ist richtig und wichtig“, so Döring.
Für die Zukunft hofft der Team-Kapitän, dass das Invictus Germany Sports Festival weiterhin stattfinden kann: „Alle zwei Jahre – versetzt zu den Invictus Games. Außerdem hoffe ich, dass alle Beteiligten uns weiterhin unterstützen. Denn ich gönne jedem, der trotz Einschränkungen weiterhin Interesse am Sport hat, welches Level auch immer, mal in die Lage zu kommen, daran teilzunehmen – um dieses unbeschreibliche Invictus-Feeling erleben zu dürfen.“
Mit dem Invictus Germany Sports Festival soll auch die Veteranenbewegung weiter vorangetrieben werden. „Dadurch, dass für 2026 mehr Nationen anwesend sein werden, wird auch das gesamte Thema noch weiter in die Breite getragen. Vielleicht nehmen sich auch andere Nationen ein Beispiel daran und stellen ähnliche Events auf die Beine, zu denen wir eingeladen werden“, sagt Hauptfeldwebel Döring. „Auch bin ich der Überzeugung, dass das Invictus Germany Sports Festival 2026 national dazu beitragen kann, mal eine neue Facette der aktuellen Veteranenbewegung aufzuzeigen und zu pushen!“
Aus den Invictus Games 2023 ist die Initiative „Invictus Germany“ entstanden: Eine Initiative, die die Werte und den Spirit der Invictus Games nachhaltig weiterträgt. Mit dem Invictus Germany Sports Festival (erstmals 2024), den Invictus Germany Awards (seit 2025) und weiteren Projekten wird die Idee der Spiele fortgeführt: das Thema Veteraninnen und Veteranen sowie einsatzversehrte Soldatinnen und Soldaten dauerhaft in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Bei dem Invictus Germany Sports Festival treten die Sportlerinnen und Sportler in vier Sportarten gegeneinander an: Indoor-Rudern, Sitzvolleyball, Spinning und Tischtennis. Die Veranstaltung findet vom 12. bis 14. Juni in Düsseldorf statt.
Weitere Infos gibt es hier.
Was sind die Invictus Games?
Die Invictus Games sind eine internationale Sportveranstaltung für Soldatinnen und Soldaten, die im Dienst oder im Einsatz verwundet wurden oder durch Erkrankungen bleibende körperliche oder seelische Schäden erlitten haben. Ins Leben gerufen wurden die Invictus Games 2014 von Prinz Harry, Duke of Sussex, der auch Schirmherr der Invictus Games Foundation ist. Das Event findet alle zwei Jahre statt – das nächste Mal 2027 in Birmingham (Vereinigtes Königreich). Der Name setzt sich aus dem lateinischen Invictus für „unbesiegt“ oder „unbezwungen“ und dem englischen Games für „Spiele“ oder „Wettkämpfe“ zusammen.
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