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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das waren noch Zeiten: Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) begrüßt in Andernach in der Krahnenberg-Kaserne am 20. Januar 1956 die ersten 1.000 Freiwilligen der wenige Wochen zuvor gegründeten Bundeswehr. Beim Mauerfall am 9, November 1989 betrug die Truppenstärke 490.000 Mann. Foto: Bundeswehr
Berlin. Schleichend, aber mit deutlicher Tendenz nach unten: Die Zahl der Soldatinnen und Soldaten in der Truppe schrumpft weiter. Die Bundeswehr nähert sich bei der Truppenstärke inzwischen einem historischen Tiefstand – sie ist nur noch bedingt einsatzbereit. Die neuesten Zahlen aus dem Bundesverteidigungsministerium alarmieren – trotz Plakatkampagne und angekündigten weiteren besseren Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entscheiden sich immer weniger Frauen und Männer für die Bundeswehr.
Dienten im Juli 2022 noch 183.116 Berufs- und Zeitsoldaten, Freiwillig Wehrdienstleistende und Wehrdienstleistende im Heimatschutz, so ist die Gesamtzahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bis zum Juni 2023 auf 180.770 gesunken, allein bei den Soldaten auf Zeit sind 3.000 Frauen und Männer weniger im Dienst. Nur 2015 war die Truppe kleiner – 179.633.
Ein Grund, warum Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den Dienst für SaZ attraktiver gestalten will, vor allem mit Blick auf die Zeit nach dem Dienst. Neue Konzepte sind aus dem BMVg allerdings noch nicht bekannt.
Einzig die Zahl der Berufssoldaten bleibt konstant
Allein die Zahl der Berufssoldaten bleibt konstant und steigt sogar leicht: 56.140 waren es im Juli 2022, 56.751 sind es im Juni 2023. Bei den Freiwillig Wehrdienstleistenden und den FWD Heimatschutz sind es zusammen fast 1.000 Dienstposten weniger, die besetzt sind.
Mit Blick auf die neue NATO-Doktrin der Landes- und Bündnisverteidigung, des Krieges in der Ukraine und der russischen Aggression gegen die NATO-Staaten an der Ostflanke des Bündnisses, vor allem die baltischen Länder, Polen und Rumänien, Finnland und Schweden, stellt sich die Frage, woher die 4.000 Soldaten für die Brigade kommen sollen, die Deutschland in den nächsten vier Jahren in Litauen unweit der Grenze zu Putins Vasallenstaat Weißrussland aufstellen will?
1980 dienten noch 490.000 Soldaten in der Bundeswehr
Zum Vergleich: 1980 dienten in der erheblich kleineren Bundesrepublik Deutschland 490.000 Soldaten, in der DDR 170.000. Der Verteidigungshaushalt werde auch nach dem Verbrauch des Sondervermögens deutlich aufwachsen, hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) in diesen Tagen versprochen. Man wolle das Zwei-Prozent-Ziel der NATO erreichen.
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