Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation aller Teile der Wehrmacht und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Die Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier am 9. Mai 1945 um 0.16 Uhr war der letzte formale Akt des Zweiten Weltkriegs in Europa. Was Wilhelm Keitel, Hans Georg von Friedeburg und Hans-Jürgen Stumpff fu?r die drei Teilstreitkräfte der deutschen Wehrmacht unterschrieben, beendete das blutige Ringen auf dem Kontinent. Da die Kapitulation von Alfred Jodl schon an den beiden Tagen zuvor vollzogen wurde und noch am 8. Mai in Kraft trat, gilt diesem Datum das zentrale Gedenken (in Russland ist es der 9. Mai).
Es markiert das Ende eines beispiellosen Krieges, dem nach Schätzungen allein auf den europäischen Schauplätzen rund 40 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Es bezeichnet auch das Ende eines Zeitalters. Die Kriege zwischen den großen europäischen Nationalstaaten waren voru?ber. Die Neuordnung des Staatenwesens begann. Allerdings zunächst ohne Beteiligung Deutschlands. Von und im Namen der Deutschen waren Verbrechen verübt worden, fu?r die es in der bekannten Geschichte ebenfalls kein Pendant gibt.
Für die Deutschen war der 8. Mai stets ein Tag des stillen Rückzugs, der Erinnerung an das Leid und des Nachdenkens u?ber den Gang ihrer Geschichte. Jeder hatte diesen Krieg anders erlebt, doch beinahe alle teilten die persönliche Leiderfahrung. Es gab kaum eine Familie, die nicht Tote, Versehrte, Vertreibung, den Verlust der Lebensgrundlage oder tief greifende psychische Traumata zu beklagen hätte. Entweder durch den Dienst in der Wehrmacht, die Bombenangriffe der Alliierten, die Vertreibung durch die Rote Armee – oder aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.
Heute gilt die Rede des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker als beste Einordnung des komplexen Geschehens. Er sagte in seiner Rede zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.“ Darüber dürfe nicht das Leid vergessen werden, das fu?r viele Menschen erst mit dem 8. Mai und danach folgte. Doch die Ursache dafür liege im Anfang des Krieges und der Gewaltherrschaft, die zu diesem fu?hrte. Der 8. Mai sei für die Deutschen kein Tag zum Feiern, aber ein Tag, der das Ende eines Irrwegs deutscher Geschichte markiere.
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