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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Ehrenhain am OP North in Nordafghanistan. Die Gedenkstätte steht heute im Wald der Erinnerung in der Henning-von-Tresckow-Kaserne bei Potsdam. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert
Der Deutsche BundeswehrVerband gedenkt Hauptfeldwebel Georg Missulia, Hauptgefreiter Georg Kurat und Stabsgefreiter Konstantin Menz. Die drei Soldaten fielen vor 13 Jahren einem heimtückischen Anschlag in Afghanistan zum Opfer.
In der kommenden Woche wird der Zwischenbericht der Enquete-Kommission des Bundestages zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan vorgestellt. Ziel des Gremiums ist es, den gesamten Zeitraum des deutschen Engagements in Afghanistan zu untersuchen und Optimierungsansätze des vernetzten Ansatzes als Grundprinzip deutscher Außenpolitik zu erstellen.
Neben der Aufarbeitung des 20-jährigen Engagements der Bundeswehr am Hindukusch ist es aber ebenso wichtig, immer wieder an die Opfer zu erinnern, die in diesem Einsatz erbracht wurden. Heute vor 13 Jahren, am 18. Februar 2011, fielen Hauptfeldwebel Georg Missulia (30), Hauptgefreiter Georg Kurat (21) und Stabsgefreiter Konstantin Menz (22) im OP North im Norden Afghanistans. Die deutschen Soldaten waren damit beschäftigt, Wartungsarbeiten an einem Schützenpanzer Marder durchzuführen, als plötzlich ein afghanischer Soldat das Feuer auf sie eröffnete. Sechs weitere Kameraden wurden schwer verwundet.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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