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Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
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Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Dieses Bild von 1979 zeigt Ulrich Wegener (l.) mit der Spezialeinsatztruppe der GSG 9. Der "Held von Mogadischu" starb am 28. September im Alter von 88 Jahren. Foto: picture alliance
Berlin. Der erste Kommandeur der Antiterroreinheit GSG 9, Ulrich Wegener, ist tot. Wie die Deutsche Presse-Agentur am heutigen Mittwoch aus sicherer Quelle erfuhr, starb der frühere Brigadegeneral des Bundesgrenzschutzes im Alter von 88 Jahren. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Wegener bereits am 28. Dezember gestorben sei.Unter Wegeners Leitung hatte die Spezialeinheit der Bundespolizei im Oktober 1977 die von palästinensischen Terroristen gekaperte Lufthansa-Maschine "Landshut" im somalischen Mogadischu gestürmt und mehr 90 Geiseln unversehrt befreit. Damit erwarb sich Wegener den Beinamen "Held von Mogadischu".Die Entführer wollten mit der Aktion auf dem Höhepunkt des "Deutschen Herbstes" elf inhaftierte Terroristen der Rote-Armee-Fraktion (RAF) freipressen. Bei der Erstürmung der Maschine wurden drei der vier palästinensischen Terroristen erschossen. Kein Polizist und keine der Geiseln kamen ums Leben."Ich war froh, dass wir mal zeigen konnten, was wir können", sagte Wegener vor einigen Jahren zu diesem Einsatz. "Wir hatten davor jahrelang auf deutschen Flughäfen einen solchen Einsatz immer wieder geübt, nachts haben wir abgestellte Maschinen gestürmt. Manchmal konnten diese Maschinen auch nachher nicht mehr fliegen."Der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) hatte Wegener 1972 mit dem Aufbau der Eliteeinheit GSG 9 beauftragt. Anlass war ein Anschlag palästinensischer Terroristen auf Israels Mannschaft während der Olympischen Spiele in München.1988 wechselte der Gründungskommandeur in den Dienst der saudischen Regierung, um die dortige 2000 Mann starke "Special Security Forces" auszubilden. Wegener wurde so zu einem international gefragten Experten in der Terrorismusbekämpfung.
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