Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Im Bundestag: Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten
Empfehlungen der Rentenkommission: Keine Einbeziehung von Soldaten und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Infopunkt: Nur so geht die Betreuung der Zukunft Foto: Bundeswehr/Rojahn/Pascal Rojahn
Bonn. Bis Ende 2015 sollen an allen Standorten zentrale Ansprechstellen, sogenannte Info-Punkte, eingerichtet werden. Dort sollen aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige, deren Familien sowie Hinterbliebene schnell und klar Auskunft erhalten, welche Betreuungsangebote und Dienstleistungen vor Ort zur Verfügung stehen. Nach Abschluss der Erprobungsphase ist nun die Ausplanung angelaufen.
Mit Umsetzung der Maßnahme „Unterstützung aus einer Hand“ der Agenda „Bundeswehr in Führung – Aktiv. Attraktiv. Anders“ sollen alle Bundeswehrangehörigen aus einer Hand informiert, beraten und unterstützt werden. Der Anlass kann dienstlicher Natur sein –bei Umzug, Einsatz usw. – oder auch privat. Als Auskunftsstelle hält das Personal der Info-Punkte alle relevanten Informationen über Aufgaben, Funktionen, Zuständigkeiten, Erreichbarkeiten und Sprechstunden der vielen verschiedenen Stellen am jeweiligen Standort bereit. Über die Auskunft der Bundeswehr wird eine aktuelle Standortliste vorgehalten und die Anrufer mit dem gewünschten Info-Punkt verbunden. Diese ist bundesweit aus dem öffentlichen Fernsprechnetz unter 0800 – 121 31 44 sowie aus dem Fernsprechnetz der Bundeswehr unter 88 erreichbar.
Ein Etappenerfolg für den Deutschen BundeswehrVerband (DBwV) ist die Tatsache, dass das Personal die Aufgaben der Info-Punkte zumindest in Zweitfunktion wahrnehmen wird. Die Forderung nach hauptamtlichen Personal scheint langsam Gehör zu finden, wie Fregattenkapitän Marco Thiele, Vorsitzender Marine im Bundesvorstand des DBwV und Leiter der Arbeitsgruppe Betreuung und Fürsorge, feststellt: „Im Rahmen der Arbeitsgruppe haben sich die Vertreter von Bundesvorstand und Landesverbänden intensiv mit den Hintergründen der Info-Punkte und einer optimalen Betreuung für alle Bundeswehrangehörigen, egal ob aktiv oder im Ruhestand, befasst. Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass aufgrund des breiten Spektrums an internen und externen Angeboten nur eine hinreichende Ausstattung mit Personal – idealerweise in Hauptfunktion – den hohen Anforderungen gerecht werden kann.Neben der personellen Ausgestaltung sind Auswahl und Ausbildung der künftigen Dienstposteninhaber entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg. Eine umfangreiche Einweisung mit Lehrgangscharakter sowie ein ausreichender militärischer Erfahrungshorizont und regionale Kenntnisse sind für das Personal fundamental. Hinzu kommen eine Förderungsperspektive und eine ausreichende Restdienstzeit. Nur unter Beachtung dieser wichtigen Faktoren bleiben das Personal motiviert und die Info-Punkte leistungsfähig. Im Umkehrschluss steht die Beratung der Bundeswehrangehörigen, ihren Familien und Angehörigen sowie der vielen Ehemaligen auf soliden Füßen. Nur so geht die Betreuung der Zukunft!
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