Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Infopunkt: Nur so geht die Betreuung der Zukunft Foto: Bundeswehr/Rojahn/Pascal Rojahn
Bonn. Bis Ende 2015 sollen an allen Standorten zentrale Ansprechstellen, sogenannte Info-Punkte, eingerichtet werden. Dort sollen aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige, deren Familien sowie Hinterbliebene schnell und klar Auskunft erhalten, welche Betreuungsangebote und Dienstleistungen vor Ort zur Verfügung stehen. Nach Abschluss der Erprobungsphase ist nun die Ausplanung angelaufen.
Mit Umsetzung der Maßnahme „Unterstützung aus einer Hand“ der Agenda „Bundeswehr in Führung – Aktiv. Attraktiv. Anders“ sollen alle Bundeswehrangehörigen aus einer Hand informiert, beraten und unterstützt werden. Der Anlass kann dienstlicher Natur sein –bei Umzug, Einsatz usw. – oder auch privat. Als Auskunftsstelle hält das Personal der Info-Punkte alle relevanten Informationen über Aufgaben, Funktionen, Zuständigkeiten, Erreichbarkeiten und Sprechstunden der vielen verschiedenen Stellen am jeweiligen Standort bereit. Über die Auskunft der Bundeswehr wird eine aktuelle Standortliste vorgehalten und die Anrufer mit dem gewünschten Info-Punkt verbunden. Diese ist bundesweit aus dem öffentlichen Fernsprechnetz unter 0800 – 121 31 44 sowie aus dem Fernsprechnetz der Bundeswehr unter 88 erreichbar.
Ein Etappenerfolg für den Deutschen BundeswehrVerband (DBwV) ist die Tatsache, dass das Personal die Aufgaben der Info-Punkte zumindest in Zweitfunktion wahrnehmen wird. Die Forderung nach hauptamtlichen Personal scheint langsam Gehör zu finden, wie Fregattenkapitän Marco Thiele, Vorsitzender Marine im Bundesvorstand des DBwV und Leiter der Arbeitsgruppe Betreuung und Fürsorge, feststellt: „Im Rahmen der Arbeitsgruppe haben sich die Vertreter von Bundesvorstand und Landesverbänden intensiv mit den Hintergründen der Info-Punkte und einer optimalen Betreuung für alle Bundeswehrangehörigen, egal ob aktiv oder im Ruhestand, befasst. Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass aufgrund des breiten Spektrums an internen und externen Angeboten nur eine hinreichende Ausstattung mit Personal – idealerweise in Hauptfunktion – den hohen Anforderungen gerecht werden kann.Neben der personellen Ausgestaltung sind Auswahl und Ausbildung der künftigen Dienstposteninhaber entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg. Eine umfangreiche Einweisung mit Lehrgangscharakter sowie ein ausreichender militärischer Erfahrungshorizont und regionale Kenntnisse sind für das Personal fundamental. Hinzu kommen eine Förderungsperspektive und eine ausreichende Restdienstzeit. Nur unter Beachtung dieser wichtigen Faktoren bleiben das Personal motiviert und die Info-Punkte leistungsfähig. Im Umkehrschluss steht die Beratung der Bundeswehrangehörigen, ihren Familien und Angehörigen sowie der vielen Ehemaligen auf soliden Füßen. Nur so geht die Betreuung der Zukunft!
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