Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
„Es werden immer diejenigen erfolgreicher sein, die sich am schnellsten anpassen können!“
Neue Facette der Veteranenbewegung: Invictus Germany Sports Festival
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Berlin feiert die Veteranen
Debatte im Bundestag und Feierstunde in Brandenburg: Zeichen der Anerkennung für unsere Veteraninnen und Veteranen
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am Ostersonntag 2010 nehmen Soldaten bei einer Trauerfreier im Feldlager Kundus Abschied von Kameraden. Nils Bruns, Robert Hartert und Martin Augustyniak waren zwei Tage zuvor, an Karfreitag, bei einem Gefecht gefallen. Foto: dpa
Berlin. Es waren die wohl schwärzesten Stunden in der Geschichte der Bundeswehr: Am 2. April 2010, einem Karfreitag, wurde eine Bundeswehr-Patrouille bei der kleinen Ortschaft Isa Khel im Norden Afghanistans aus dem Hinterhalt heraus angegriffen. Im Laufe des zehnstündigen Gefechts fielen Nils Bruns, Robert Hartert und Martin Augustyniak. Elf ihrer Kameraden des Fallschirmjägerbataillons 373 aus Seedorf wurden zum Teil schwer verwundet. Es war das bis dahin verlustreichste Gefecht der Bundeswehr. Unter schwerem Beschuss flogen US-Hubschrauber die Verwundeten aus, sonst wären unter Umständen noch mehr Tote zu beklagen gewesen.Das „Karfreitagsfecht“ ist seitdem der Inbegriff des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan. Es war ein Wendepunkt: Bis dahin hatte sich die Politik stets geweigert, von einem „Krieg“ am Hindukusch zu sprechen – nun konnte sie aber nicht länger die Augen vor der Realität verschließen. Erstmals besuchte Kanzlerin Angela Merkel einen Trauergottesdienst für gefallene Soldaten. Im Einsatz bekam die Truppe nun endlich die Ausrüstung, die sie benötigte, um im Gefecht zu bestehen. Die Einsatzversorgung wurde in den folgenden Jahren gesetzlich verbessert, viele Anregungen des Deutschen BundeswehrVerbands wurden dabei von der Politik aufgegriffen. „Der 2. April 2010 war eine Zäsur in der Geschichte der Bundeswehr“, sagt Hauptmann Andreas Steinmetz, Stellvertretender Bundesvorsitzender, „jedes Jahr, wenn die Ostertage nahen, denken wir an diesen Karfreitag, an dem unsere jungen Kameraden aus dem Leben gerissen wurden. Wir werden alles dafür tun, dass sie nie in Vergessenheit geraten.“ Für den Deutschen BundeswehrVerband ist klar: Es gilt, das Andenken an die Toten aufrecht zu erhalten. An die Toten des Karfreitagsgefechts, aber auch an die vielen anderen, die im Dienst und Auftrag des Parlaments in den Auslandseinsätzen ihr Leben ließen. Die Politik muss immer wieder daran erinnert werden, dass die Soldaten in den Einsätzen nicht nur die beste Ausrüstung verdienen, sondern ebenso Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Denn auch heute ist die Bundeswehr weltweit an gefährlichen Einsätzen beteiligt. Dass sich Ereignisse wie jene nahe Kundus im April 2010 irgendwann wiederholen, kann nie ausgeschlossen werden.
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