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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
31. Olympischen Sommerspiele in Rio. (Quelle: Bundeswehr/Bienert)
Die Olympischen Spiele von Rio sind Geschichte – die Sportsoldaten der Bundeswehr haben daran kräftig mitgeschrieben. Es wurde oft über Edelmetall gejubelt, doch aus Brasilien kamen auch traurige Nachrichten. Überschattet wurden die Spiele vom Tod Stefan Henzes.
Insgesamt standen 42 Mal deutsche Athleten in Rio de Janeiro auf dem Treppchen und durften sich über Gold-, Silber- oder Bronzemedaille freuen. Die Bundeswehr hat einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg: Von den mehr als 400 deutschen Athleten waren 127 Sportsoldaten. Die Sportförderung der Bundeswehr bietet beste Voraussetzungen für Leistungen auf höchstem Niveau.
Die erste Angehörige der Bundeswehr, die in Südamerika eine Medaille holte, war am 9. August Hauptfeldwebel Monika Karsch: Sie gewann Silber im Pistolenschießen über 25 Meter. Zwei Tage später gab es Grund zur Freude über das erste Gold, das der deutsche Doppelvierer im Rudern holte.
Mit im Team: Stabsgefreiter Philipp Wende. Das gelang auch den Damen in der gleichen Disziplin: Hier siegte das Team mit Stabsunteroffizier (FA) Julia Lier. Am gleichen Tag gab es den ersten Olympiasieg der deutschen Schützen seit den Spielen in Athen 2004. Im 50-Meter-Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr schoss sich Oberfeldwebel Barbara Engleder an die Spitze.
Etwas enttäuscht war der Deutschland-Achter im Rudern über Silber – Ziel des Teams um die Stabsunteroffiziere (FA) Richard Schmidt und Felix Drahotta sowie Steuermann Leutnant d.R. Martin Sauer war eigentlich die Titelverteidigung.
Überraschend war hingegen der dritte Platz, den Stabsunteroffizier (FA) Daniel Jasinski im Diskuswerfen holte. Mit der Bronzemedaille von Hauptgefreiter Sophie Scheder in der Übung am Stufenbarren hatte ebenfalls kaum jemand gerechnet. Bronze holte auch der Ringer Hauptgefreiter Denis Kudla in der Gewichtsklasse bis 85 Kilogramm im griechisch-römischen Stil.
Mitten in die fröhlichen Spiele platzte dann am 15. August die Nachricht vom Tod des deutschen Kanu-Trainers Stefan Henze. Der 35-jährige Oberfeldwebel war wenige Tage zuvor bei einer Taxifahrt unweit des Olympiadorfs verunglückt und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Der Soldat der Sportfördergruppe München hatte als aktiver Sportler 2004 die Silbermedaille im Zweier-Kanadier gewonnen.
Bei aller Trauer gingen die Spiele weiter: Am nächsten Tag verpasste Oberfeldwebel Tina Dietze im Zweier-Kajak über 500 Meter nur knapp die Titelverteidigung und gewann die Silbermedaille. Den zweiten Platz hinter den übermächtigen Chinesinnen sicherte sich die deutsche Tischtennis-Frauenmannschaft. Zuvor hatte das Team um Hauptgefreiter Petrissa Solja in einem packenden Halbfinale Japan bezwungen. Zum Abschluss seiner olympischen Karriere gewann Stabsunteroffizier (FA) Patrick Hausding mit dem Sprung vom Dreimeterbrett Bronze.
Einen historischen Sieg feierten am 18. August die deutschen Beachvolleyballerinnen Stabsgefreiter Kira Walkenhorst und Laura Ludwig: Als erstes europäisches Team überhaupt konnten sie sich den olympischen Titel im Endspiel gegen Brasilien sichern.
Zwei Bronzemedaillen gab es am 19. August zu bejubeln: Zunächst siegten die deutschen Hockey-Männer mit Unteroffizier (FA) Tom Grambusch und Hauptgefreiter Niklas Wellen im Spiel um Platz Drei gegen die Niederlande. Dann holte auch noch Segler Obermaat (BA) Erik Heil in der 49er-Bootsklasse Edelmetall.
Zum Abschluss räumten die deutschen Kanuten am 20. August noch einmal richtig ab: Bei seinem letzten olympischen Auftritt holte zunächst Oberfeldwebel Ronald Rauhe im Einer-Kajak über 200 Meter die Bronzemedaille.
Den zweiten Platz im Kajak-Vierer der Damen über 500 Meter sicherte sich dann das Team um Oberfeldwebel Tina Dietze und Hauptgefreiter Steffi Kriegerstein.
Ganz oben auf dem Treppchen landete aber der Männervierer über die 1000-Meter-Distanz. Mit im Team: Hauptgefreiter Tom Liebscher. Auch vom Boxen gab es zum Ende der Spiele noch einmal gute Nachrichten: In der Gewichtsklasse bis 64 Kilogramm holte Stabsunteroffizier Artem Harutyunyan Bronze.
Von insgesamt 42 deutschen Medaillen gingen somit 19 auf das Konto der deutschen Sportsoldaten.
(Quelle: bundeswehr.de)
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