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Ukrainische Soldaten werden in Sachsen-Anhalt im Umgang mit dem Kampfpanzer Leopard 1A5 geschult. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Freitag das Ausbildungshub Nord in Klietz besucht – dort werden ukrainische Soldatinnen und Soldaten am Kampfpanzer Leopard 1A5 ausgebildet. Pistorius versicherte, dass die Ukraine weiterhin mit deutscher Hilfe rechnen kann.
Klietz. „Ich bleibe dabei und sage es immer wieder aus tiefster Überzeugung: Wir werden die Ukraine unterstützen, mit allem, was möglich ist – as long as it takes“, sagte Pistorius auf dem Truppenübungsplatz Klietz in Sachsen-Anhalt. Begleitet wurde der SPD-Politiker von seinem dänischen Amtskollegen Troels Lund Poulsen – die ukrainischen Kräfte in Klietz werden gemeinsam von der Bundeswehr und der dänischen Armee am Leopard 1A5 trainiert. Die Panzer – es geht um rund 100 Stück, die von der Industrie für die Weitergabe an die Ukraine aufbereitet werden – stammen aus dänischen Beständen. An dem Projekt sind auch die Niederlande beteiligt.
Der Kampfpanzer Leopard 1A5, über 42 Tonnen schwer und mit einer 105-mm-Kanone ausgestattet, ist deutlich älter als die bereits an die Ukraine gelieferten Leopard 2. Doch zum alten Eisen gehört der Leopard 1A5 für Pistorius noch lange nicht. „Ein alter Panzer, wie man salopp sagen könnte, aber ein nach wie vor sehr effektiver und kampfkräftiger Panzer“, sagte Pistorius. Der Leopard 1A5 sei jünger als der sowjetische T-72, der sowohl von Russen und Ukrainern im Krieg eingesetzt wird.
Bei der Ausbildung in Klietz geht es vor allem um das Training von Mechanikern der ukrainischen Streitkräfte. Schließlich sollen die Ukrainer auch in die Lage versetzt werden, ihre Fahrzeuge selbst instandzusetzen und zu warten. Aber auch deutsche Soldaten werden wieder am Leopard 1A5 ausgebildet, der schon vor vielen Jahren bei der Bundeswehr ausgemustert wurde. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ukrainische Soldaten am Gerät auszubilden.
Die Ukrainer in Klietz haben keinen Zweifel daran, dass auch der betagte Leopard 1A5 eine große Hilfe im Kampf gegen die russische Aggression sein wird. „Dieser Panzer wird sehr effektiv sein beim Einsatz in der Ukraine“, sagt ein Feldwebel der ukrainischen Streitkräfte. Er bleibt wie alle anderen aus Sicherheitsgründen anonym – lediglich seinen Kampfnamen verrät er: Er nennt sich „Maestro“. Der Leopard 1A5 sei sehr beweglich, betont „Maestro“ und bedankt sich bei Deutschland und Dänemark für die wertvolle Unterstützung. „Diese Kampfpanzer werden uns dem Frieden näherbringen.“
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