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Rund 25 Soldatinnen und Soldaten trafen sich in der Bundesgeschäftsstelle des DBwV zur Tagung Familienbetreuungsorganisation. Foto: DBwV/Eva Krämer
Rund 25 Soldatinnen und Soldaten trafen sich vor kurzem zur Leitertagung der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr in der Bundesgeschäftsstelle des DBwV.
„Die Familienbetreuungsorganisation ist ein wertvoller Bestandteil der Bundeswehr“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende, Stabsfeldwebel a.D. Thomas Schwappacher, zu Beginn der Veranstaltung. Doch die Familienbetreuung muss neu gedacht werden, besonders was die Landes- und Bündnisverteidigung betrifft, so Schwappacher.
Fregattenkapitän Marco Thiele, der im DBwV für die Familienbetreuungsorganisation zuständig ist, stellte sie aktuellen Entwicklungen aus Sicht des Verbandes vor. „Schwerpunkt soll sein, sich miteinander auszutauschen, neuen Input zu bekommen und zu schauen, was wir verbessern können“, sagte Thiele. „Für die Litauen-Brigade muss die Familienbetreuung ausgeweitet werden und es braucht neu Dienstposten.“ Mit der Landes- und Bündnisverteidigung steige die Anforderung an die Familienbetreuung. Jede Kaserne brauche Kameradinnen und Kameraden, die sich um die Familien kümmern. „Die Bundeswehr muss Fürsorge für die Familien und Angehörige tragen, Die Familienbetreuung ist auch ein Teil der Kriegstüchtigkeit“, so Thiele.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten, dass es mit dem Ende der großen Auslandseinsätze, wie Afghanistan oder Mali, ruhiger geworden sei. Aber es kämen auch immer wieder Fragen, was die Litauen-Brigade betreffe.
Am zweiten Tag der Tagung war Dr. Christian Schellecke aus dem Amt der Wehrbeauftragten zu Besuch. Schellecke bedankte sich im Namen der Wehrbeauftragten Dr. Eva Högl: „Die Familienbetreuung ist Frau Högl ein wichtiges Anliegen.“ Bei Truppenbesuchen käme man mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch und man wisse von den Anliegen der Truppe.
Auch im Amt der Wehrbeauftragen wisse man über die Herausforderungen, was die Landes- und Bündnisverteidigung betrifft. „Für die Litauen-Brigade braucht es eine zuverlässige Familienbetreuungsorganisation“, sagte Schellecke.
Anfang Juli 2024 übernahm Elke Büdenbender die Schirmherrschaft über die Familienbetreuungsorganisation. Wenn eine Soldatin oder ein Soldat in den Auslandseinsatz geht, hat das Auswirkungen auf die ganze Familie. „Die Kommunikation miteinander ist nicht immer möglich, es bleibt die Sorge um den Partner, die Partnerin, den Vater oder die Mutter. Für diese Familien ist die Familienbetreuungsorganisation da“, sagte Büdenbender.
Die Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr, kümmert sich um die Betreuung und Fürsorge der Angehörigen, wenn Bundeswehrangehörige länger abwesend sind. Das Betreuungsangebot gilt für die Zeit des Einsatzes, der Mission oder der Ausbildungsfahrt ins Ausland oder bei Übungen von mehr als 30 Tagen. Auch während des Dienstes im Inland sind 32 hauptamtlichen und die bis zu 50 Ehrenamtlichen. Im vergangenen Jahr feierte die Familienbetreuungsorganisation ihr 30-jähriges Jubiläum.
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