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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vor mehr als zehn Jahren bei der Bundeswehr ausrangiert, leistet der Flakpanzer Gepard nun in der Ukraine gute Dienste. Archivfoto: DBwV/Yann Bombeke
Die letzten sieben Geparden in Deutschland werden demnächst an die Ukraine abgegeben. Das von Russland angegriffene Land setzt die Flugabwehrkanonenpanzer mit Erfolg ein – ein in dieser Woche veröffentlichtes Video soll einen ukrainischen Gepard beim scharfen Schuss zeigen.
Seit Wochen wird die Ukraine massiv von Russland mit Raketen, Marschflugkörpern und Kamikaze-Drohnen angegriffen, vor allem der Energiesektor wird ins Visier genommen. Die Folge: Vielerorts fällt die Strom- und Wasserversorgung aus – und das in den kalten Wintermonaten. Die Schäden könnten noch viel größer sein, wenn es der ukrainischen Flugabwehr nicht immer wieder gelänge, zahlreiche Flugkörper abzufangen. Mit Erfolg setzt die Ukraine Flugabwehrsysteme wie das von Deutschland gelieferte IRIS-T SLM oder das norwegische NASAMS ein.
Doch neben diesen modernen Waffensystemen bewährt sich auch ein „Veteran“ des Kalten Krieges auf dem Gefechtsfeld: Der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, bei der Bundeswehr vor mehr als zehn Jahren ausgemustert, leistet den ukrainischen Streitkräften wertvolle Dienste. Und das nicht nur im Kampf gegen tief fliegende Hubschrauber oder Kampfjets, wofür er einst entwickelt wurde, sondern auch gegen Drohnen und Marschflugkörper.
Das soll ein Video belegen, das vor wenigen Tagen im Netz aufgetaucht ist. Es zeigt angeblich einen Gepard, der einen tief fliegenden russischen Marschflugkörper mit wenigen kurzen Feuerstößen aus seinen 35-mm-Kanonen abschießt. Obwohl nicht eindeutig belegbar, halten Experten das Video für authentisch.
German anti-aircraft self-propelled artillery "Gepard" shoots down a Russian cruise missile.We thank the German people and government for their help. pic.twitter.com/Ed7nAHS0eR— Ukrainian Air Force (@KpsZSU) December 6, 2022
German anti-aircraft self-propelled artillery "Gepard" shoots down a Russian cruise missile.We thank the German people and government for their help. pic.twitter.com/Ed7nAHS0eR
Insgesamt 30 Gepard-Flugabwehrkanonenpanzer hat Deutschland aus Industriebeständen an die Ukraine abgegeben, weitere sieben sollen folgen. Das geht aus der Liste der Bundesregierung über militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine hervor, die vor wenigen Tagen aktualisiert wurde. Es sollen wohl die letzten Geparden sein, die Deutschland demnächst abgeben wird. Die restlichen Exemplare der ehemaligen Flugabwehrregimenter des Heeres wurden schon in den vergangenen Jahren an Rumänien, Brasilien und Katar verkauft.
Die Waffenlieferungsliste der Bundesregierung wurde auch auf weiteren Positionen auf einen neuen Stand gebracht: So wurden 20 weitere Allschutz-Transport-Fahrzeuge Dingo sowie zwei Schwerlasttransportzüge M1070 Oshkosh an die ukrainischen Streitkräfte übergeben. Der zweite Teil der Liste, der sich auf beabsichtigte Lieferungen bezieht, wurde ebenfalls aktualisiert: Unter anderem sollen 18 Artilleriesysteme RCH 155 an die Ukraine gehen. Dabei handelt es sich um eine 155mm-Radhaubitze des Herstellers Kraus-Maffei Wegmann, die auf dem Fahrwerk des GTK Boxer basiert.
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