Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Trauerfeier für die gefallenen Soldaten in der St. Lamberti-Kirche. Archivfoto: dpa
Wendepunkt im Afghanistan-Einsatz
Berlin. In diesen Tagen jährt sich eines der schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Bundeswehr: Am 2. April 2010 geriet eine deutsche Patrouille in Afghanistan in einem Hinterhalt der Taliban und wurde mit Panzerfäusten und Maschinengewehren angegriffen. Im Verlauf des zehnstündigen Gefechts wurden elf Soldaten teils schwer verwundet, drei Männer starben. Dass es nicht noch mehr wurden, ist auch dem Einsatz amerikanischer Hubschrauber zu verdanken, die unter Feuer in der Kampfzone landeten und Verwundete ausflogen.
Die Schlacht nahe der Ortschaft Isa Khel ging als „Karfreitagsgefecht“ in die Geschichte ein – und als Wendepunkt im deutschen Aghanistan-Einsatz. Deutschland wachte auf, die Politik wachte auf: Erstmals besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Trauergottesdienst für gefallene Soldaten. Politiker nannten die Dinge am Hindukusch nun beim Namen und sprachen von „Krieg“. Endlich bekam die Truppe Artillerie, Panzer-Abwehr-Raketen und zusätzliche Schützenpanzer. Abgeordnete des Deutschen Bundestages starteten fraktionsübergreifend eine Initiative, um die Einsatzversorgung zu verbessern. Sie griffen dabei viele Anregungen des Deutschen BundeswehrVerbandes auf, im folgenden Jahr trat das Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz in Kraft.
Bis heute gilt das Karfreitagsgefecht als Inbegriff für den Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant André Wüstner, sagt zur Bedeutung dieses Tages: „Wir vergessen keinen unserer gefallenen Kameraden. Niemals. Aber es ist das besondere Vermächtnis von Nils Bruns, Robert Hartert und Martin Augustyniak, die Politik immer zu erinnern:
Daran, dass die Männer und Frauen im Einsatz nicht nur die beste Ausrüstung brauchen, sondern genauso Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Daran, dass der Einsatz von Streitkräften immer mit besonderer Verantwortung verbunden ist. Daran, dass man den Sinn solcher Einsätze sich selbst, den Soldaten und der Gesellschaft erklären können muss. Und daran, dass Anerkennung und Respekt für die Frauen und Männern vor und nach dem Einsatz, aber besonders im Einsatz selbstverständlich sein müssen. Diese Verantwortung hat nicht mit dem Isaf-Einsatz geendet, sie gilt jetzt und für alle Zukunft.“
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