70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht stehen mit dem aktuellen Wehretat rund 3,5 Milliarden Euro mehr zur Verfügung als ihrer Amtsvorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Vorjahr. Foto: picture alliance / dpa / Michael Kappeler
Berlin. Deutschlands Verteidigungsausgaben steigen in diesem Jahr auf ein neues Rekordhoch seit 1992: Der Bundestag verabschiedete am Mittwoch, 1. Juni, einen Verteidigungshaushalt in Höhe von 50,4 Milliarden Euro.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht stehen damit rund 3,5 Milliarden Euro mehr zur Verfügung als ihrer Amtsvorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Vorjahr. Der Haushaltsausschuss hatte den ursprünglichen Regierungsentwurf für den Wehretat nochmal um 70 Millionen Euro erhöht.
In der Debatte wiesen sich Vertreter von Union und SPD gegenseitig die Verantwortung für den derzeitigen Zustand der Bundeswehr zu. Christine Lambrecht sagte, die Bundeswehr sei „heruntergewirtschaftet“ worden, die Ausrüstung sei „auf Kante genäht“. Der aktuelle Etat in Höhe von 50,4 Milliarden Euro sei zwar eine „solide Grundlage“, aber „viel zu wenig Geld, um die Versäumnisse aufzuarbeiten“. Entscheidungen zu Großprojekten wie der Tornado-Nachfolge oder den schweren Transporthubschrauber seien über Jahre immer wieder verschoben worden – nun sei aber die Zeit des „Zögerns und Haderns“ vorbei.
Florian Hahn, verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion widersprach der Ministerin und sagte, es seien die Sozialdemokraten gewesen, die sich in der Vergangenheit immer wieder gegen eine Erhöhung des Wehretats ausgesprochen hätten. Zudem sei es die SPD gewesen, welche die Bewaffnung von Drohnen verzögert habe.
Viel diskutiert wurde im Bundestag das Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr sowie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Das Sondervermögen beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwochabend mit den Stimmen von Union und Ampel-Koalition. Zuvor hatte der Verteidigungsausschuss in einer Sondersitzung getagt. Am Freitag soll der Bundestag zustimmen.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: