Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Heimatmuseum Sünching – ein Museum im Munitionsbunker – führte die Mitglieder der KERH Hemau zurück in alte Zeiten mit vielen Erinnerung an eigenes Erleben. Collage: Ingo Kaminsky
Die Kameradschaft ERH Hemau/Oberpfalz besuchte unter Leitung ihres Vorsitzenden, Stabsfeldwebel a.D. Norbert Frühwald, das Heimatmuseum Sünching auf dem Gelände eines vormaligen Munitionsdepots.
Auf dem 12,5 Hektar großen ehemaligen Militärgelände sind 34 Munitionsbunker. Nach vielen Jahren des Leerstands kaufte die Gemeinde Sünching das Depot. Willi Zölch, ehemaliger Mitarbeiter der Gemeinde Sünching, kam als leidenschaftlicher Sammler auf die Idee, hier ein Heimatmuseum einzurichten.
Zahlreiche selbst gesammelte Gegenstände, aber auch gespendete Sachen aus alter Zeit werden für die Nachwelt hier ausgestellt. Mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail wurden 15 Bunker als Museumsräume eingerichtet. Zu besichtigen sind dort im Stil um 1880, 1900, 1930 und 1960 eingerichtete Wohnungen mit alten Möbeln und vielen damals verfügbaren technischen Neuerungen wie erste elektrische Lichtanlagen, Radio- und Fernsehapparate, Spielzeug sowie andere diverse Haushaltgeräte. Typische Einrichtungen der damaligen Zeit wie Waschküche, Milch- und Vorratskammer oder ein Krankenzimmer vermittelten einen Einblick in die Lebensweise unserer Vorfahren. Arbeit und Leben der Menschen können u.a. in einer Apotheke, einer Zahnarztpraxis, einer Dorfschule, einem Wanderkino sowie einem Krämerladen nachempfunden werden.
Nach der Hälfte der Besichtigungstour versammelten sich die Besucher dort, wo die „Frhrl. von Hoenning O‘Carroll‘sche Hofwirtschaft“ das älteste Wirtshaus des Dorfes zu neuem Leben erweckt hatten, um sich in der heutigen Hofwirtschaft mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verwöhnen zu lassen.
Die Teilnehmer waren begeistert und empfanden das nicht so bekannte Heimatmuseum als eine echte Bereicherung der Museumslandschaft, das zu einem erneuten Besuch mit Kindern und Urenkeln anregt.
Öffnungszeiten sind jeden 2. Sonntag eines Monats von 14 bis 16 Uhr oder auf Anfrage.
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