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Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Michael David (r.) verfolgt den Rechenschaftsbericht des Landesvorsitzenden. Foto: DBwV/Johann Fritsch
Fintel. Außerhalb ihrer Heimatregion tagen die Delegierten des Bezirks 5. Die Frauen und Männer aus dem Süden Niedersachsens haben sich zur Landesversammlung im Eurostrand Hotel Fintel, nahe Rotenburg an der Wümme, versammelt. Unter Leitung ihres Bezirksvorsitzenden Stabsfeldwebel Michael David hören sie am frühen Mittwochnachmittag den Rechenschaftsbericht des Landesvorsitzenden Andreas Brandes. Der Oberstleutnant a.D. spricht in gewohnt engagierter Form über Zahlen, Fakten und das, was ihn bewegt.
Dabei geht er unter anderem auf die räumlich beengten Verhältnisse in der Landesgeschäftsstelle Neumünster ein. Vor allem aber lobt er das haupt- und nebenamtliche Personal im Norden: „Gut gemacht, ohne sie wäre der Landesverband nichts.“ Nach Ende seiner Ausführungen zollen ihm die Delegierten an den sechs Orten Beifall. Oberstleutnant Heiko Tadge, Präsident des Tagungspräsidium, dankt dem sichtlich bewegten Landesvorsitzenden und bestätigt ihm, dass er viele Visionen in Ziele umgewandelt habe: „Herzlichen Dank, es ist uns eine Ehre, mit Dir für unsere Mitglieder einzustehen.“
Unter den 33 Finteler Delegierten ist Heiko Gaebler, Vorsitzender der Truppenkameradschaft Scharnhorst-Kaserne in Hannover. Für den Oberstabsfeldwebel ist es die dritte Landesversammlung. Die Gegebenheiten am Sitzungsort empfindet er als positiv, sowohl von den Räumlichkeiten wie auch vom Umfeld her, auch wenn er gerne im Bereich des eigenen Bezirks getagt hätte. Vom technischen Ablauf der Veranstaltung zeigt er sich am Ende des zweiten Tages überzeugt: „Die hybride Durchführung erweist sich in Corona-Zeiten als sinnvoll und zielführend.“
Die rein männlichen Delegierten befassen sich mit Beteiligungsrechten und Gleichstellung (Sachgebiet II), Betreuung und Fürsorge (SG VI) sowie Besondere Angelegenheiten der Reservistendienst Leistenden (SG VIII). Ein wichtiges Themenfeld ist die Reform des Disziplinarwesens. Da geht es um die Beschleunigung von Verfahren, kürzere Tilgungsfristen sowie die Schadlosstellung bei Freisprüchen einschließlich Schadensersatz.
Keine schnell abzuhandelnden Anträge, trotzdem sieht der Bezirksvorsitzende „alles gut in der Zeit“. David ist mit dem ruhigen und entspannten Ablauf in Fintel sehr zufrieden und ist sich sicher, dass „alle Tagungsordnungspunkt pünktlich abgearbeitet werden“. Die dafür zur Verfügung stehenden Stunden werden nur von Plenarsitzungen unterbrochen. Wie Brandes vorher tritt am Nachmittag der Bundesvorsitzende André Wüstner ans Mikrofon und spricht zum virtuellen Plenum.
Der Oberstleutnant geht anerkennend auf die Arbeit im Landesverband Nord unter Führung von Brandes ein. Wüstner nennt die erfolgreiche Mitgliedergewinnung und macht deutlich, dass weiterhin „unbedingt eine Zwei“ vor der Mitgliederzahl stehen muss. Dem DBwV sollten also, um im politischen Bereich Gewicht zu haben, über 200.000 Mitglieder angehören. “Auf diesem Handlungsfeld müssen wir stets am Ball bleiben“, stellt Wüstner dazu fest, „vom Bundesvorsitzenden bis zu den einzelnen Mitgliedern.“
Am Ball bleiben auch die Delegierten in Fintel und anderswo, denn die Landesversammlung endet am morgigen Donnerstag. Wenn so weitergearbeitet wird wie die letzten zwei Tage, gibt es an einem erfolgreichen Abschluss aber keinen Zweifel.
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