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Bis 2027 will die Bundeswehr eine gefechtsbereite Brigade im Nato-Land Litauen stationiert haben. Der künftige deutsche Kommandeur ist in dem Land eingetroffen.
Berlin/Vilnius - Der künftige Befehlshaber der Litauen-Brigade, Brigadegeneral Christoph Huber, ist zum Dienstantritt in dem baltischen Nato-Land eingetroffen. Er bereite sich jetzt auf seine Aufgabe in der Panzerbrigade 45 vor, schrieb das Deutsche Heer am Dienstag im Kurznachrichtendienst X. Ziel sei der Aufbau einer kriegstüchtigen Brigade, die zur Abschreckung einen wichtigen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung leiste.
Als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Europa und das aggressive Auftreten Russlands hatte die Bundesregierung zugesagt, einen gefechtsbereiten und eigenständig handlungsfähigen Kampfverband fest in Litauen zu stationieren. Vorgesehen ist eine dauerhafte Präsenz von bis zu 5.000 Soldaten, deren feste Standorte Rudninkai und Rukla sein werden.
Vor knapp zwei Wochen waren Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein litauischer Amtskollege Laurynas Kasciunas bei einem Arbeitstreffen in Berlin übereingekommen, erste Kräfte des Verbandes von 2025 und bis zur endgültigen Fertigstellung der geplanten Infrastruktur an litauischen Standorten in Nemencine und Rokantiskes - beide nahe der Hauptstadt Vilnius gelegen - zu stationieren.
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