70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
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„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wie ticken die USA? Vor der Präsidentschaftswahl 2024 sucht Außenministerin Baerbock Kontakt zu Demokraten und Republikanern. Bei ihrem Besuch geht es auch um neue Technik, mit der die Klimawende vorangebracht werden soll.
Austin. Außenministerin Annalena Baerbock hat die Bedeutung des US-Bundesstaats Texas als Standort für Unternehmen aus der Klima- und Energietechnologie hervorgehoben. Rund 150 deutsche Firmen insbesondere aus dem Cleantech-Bereich seien hier engagiert, aber auch große Industrieunternehmen mit langer Tradition, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstagabend (Ortszeit) in der texanischen Hauptstadt Austin. Dort hatte sie Greg Abbott getroffen, den republikanischen Gouverneur von Texas, der selbst innerhalb seiner konservativen Partei eher zum rechten Flügel zählt.
Baerbock nannte Texas einen «Bundesstaat der Extreme in einem Land der Extreme». Texas stehe «mit einem Bein noch voll in der fossilen Welt von Öl und Gas», sei auf der anderen Seite aber bei der Windkraft und Solarenergie weltweit führend. Ihr sei es wichtig gewesen, im Jahr vor der US-Präsidentenwahl 2024 in einen Bundesstaat zu kommen, der beispielhaft sei für Fortschritt und Chancen, aber auch für gesellschaftliche Spannungen und Risiken.
Baerbock besucht Unternehmen aus Energiewende-Bereich
An diesem Mittwoch will Baerbock in der texanischen Metropole Houston ein Unternehmen besichtigen, das ein Ammoniakspeichersystem entwickelt hat - eine laut Auswärtigem Amt wichtige Technologie für die Energiewende. In Houston sind demnach mehr als 4700 Firmen aus dem Energiesektor tätig, darunter etwa 150 aus der Solarenergiebranche und 40 Windenergieunternehmen.
Ministerin trifft Abtreibungsgegner
Baerbock sagte nach ihrem Gespräch mit Gouverneur Abbott, sie habe sich mit ihm lange über die weitere Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland ausgetauscht. Es sei aber auch um Fragen gegangen, bei denen sowohl sie als Europäerin als auch viele Menschen in den USA ganz anderer Meinung seien. Als Beispiele nannte die Außenministerin etwa das Waffenrecht, das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und das Prinzip einer offenen und vielfältigen Gesellschaft.
Abbott mit restriktiver Einwanderungs- und Abtreibungspolitik
Abbott ist seit 2015 im Amt, seine Politik unterscheidet sich radikal von der Linie Baerbocks. Texas mit seiner mehr als 2000 Kilometer langen Grenze zu Mexiko hat eines der restriktivsten Einwanderungsgesetze aller US-Bundesstaaten. Eine Gesetzesinitiative Abbotts erlaubt fast allen Frauen und Männern ab 21 Jahren das Tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit ohne Lizenz. Zudem tritt Abbott für äußerst rigide Abtreibungsgesetze nach erzkonservativen Wertvorstellungen ein: Mittlerweile sind Schwangerschaftsabbrüche in Texas nicht einmal mehr bei Vergewaltigung oder Inzest erlaubt.
Treffen mit dem Bürgermeister von Houston
Baerbock will am Mittwochvormittag (Ortszeit) den Bürgermeister von Houston treffen, den Demokraten Sylvester Turner. Begleitet wird die Bundesaußenministerin vom Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Houston ist seit 1993 Partnerstadt von Leipzig.
Wichita Falls: Besuch bei Jetausbildung der Bundeswehr
Am Nachmittag reist Baerbock zur Sheppard Air Force Base im texanischen Wichita Falls. Sie will dort ein Taktisches Ausbildungskommando der Luftwaffe besuchen. In Wichita Falls werden seit 1966 deutsche Jetpilotinnen und -piloten ausgebildet. 1981 wurde das Programm um Pilotenanwärterinnen und -anwärter weiterer Nato-Nationen erweitert. Die Ausbildung sei ein praktisches Beispiel für die transatlantische Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.
Am Mittwochabend war die Weiterreise in die US-Hauptstadt Washington geplant. Dort will Baerbock am Donnerstag und Freitag US-Außenminister Antony Blinken sowie Kongressabgeordnete treffen.
Republikaner-Hochburg und Wirtschaftsmotor Texas
Texas liegt im Süden der USA und gilt als eine der Hochburgen der Republikaner. Der Bundesstaat ist nach Alaska der flächenmäßig zweitgrößte der USA und etwa doppelt so groß wie Deutschland. Hinter Kalifornien ist Texas mit gut 30 Millionen Einwohnern auch bei der Bevölkerungszahl die Nummer zwei. Mehr als 40 Prozent der Menschen in Texas haben einen hispanischen Migrationshintergrund. Wäre Texas ein eigener Staat, wäre dieser die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt. Und wie vielerorts gibt es auch dort politische Gräben zwischen Stadt und Land: Bei der Präsidentschaftswahl 2020 wählten große städtische Gebiete eher demokratisch, ländliche Regionen republikanisch.
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