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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der DBwV-Bundesvorsitzende André Wüstner (Mitte) mit Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt Foto: Bildschön
Überschattet von der Nachricht vom Tod des Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog hat Bundespräsident Joachim Gauck Repräsentanten des öffentlichen Lebens und rund 70 verdiente Bürger zum Neujahrsempfang im Schloss Bellevue begrüßt – zum letzten Mal in seiner Amtszeit. Mit dabei war am Dienstag (10. Januar) neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und vielen anderen Mitgliedern der Regierung auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der voraussichtlich im März die Nachfolge Gaucks als Bundespräsident antritt. Am 12. Februar wird das neue Staatsoberhaupt von der Bundesversammlung gewählt.
Neben der Polit-Elite nahm auch Oberstleutnant André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes, an der Veranstaltung teil und nutzte die Gelegenheit, um wichtige Kontakte ins Bundeskabinett zu pflegen.
Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt hatten zum ersten Mal im Januar 2013 zum Neujahrsempfang geladen. Dieses Jahr wurde die Stimmung des festlichen Ereignisses allerdings von der Nachricht vom Tode Herzogs getrübt. Vor dem Schloss Bellevue wehten die Fahnen auf Halbmast.
Gauck ordnete einen Staatsakt für seinen gestorbenen Amtsvorgänger an. Der Zeitpunkt und der Ort der offiziellen Trauerfeier stehen noch nicht fest. Herzog, der von 1994 bis 1999 Bundespräsident war, war am Morgen in einem Krankenhaus in Bad Mergentheim (Baden-Württemberg) im Alter von 82 Jahren gestorben.
Gauck schrieb an Herzogs Witwe, Alexandra Freifrau von Berlichingen: „Mit Sachverstand, Klugheit und großer Lebenserfahrung trat er für unser Land und seine freiheitliche Verfassung ein. Als Minister, als Präsident des Bundesverfassungsgerichts und als Bundespräsident waren ihm die Bürger- und Freiheitsrechte niemals nur abstrakte Begriffe.“ Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kondolierte: „Seine unverwechselbare kluge Stimme und seine Fähigkeit, Probleme offen zu benennen und dabei Mut zu machen, wird mir und wird uns allen fehlen.“
Frank-Walter Steinmeier (SPD), Außenminister und Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, sagt: „Ich habe Roman Herzog als einen geradlinigen, ehrlichen und klugen Menschen erlebt, der sich nicht scheute, auch harte Wahrheiten anzusprechen, aber auch seinen tiefsinnigen Humor niemals verlor.“
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