28.04.2017
dpa

Bundeswehr-Hubschrauber dürfen nun auch in Mali-Hitze fliegen

Berlin - Die «Tiger»-Kampfhubschrauber der Bundeswehr müssen trotz des extremen Klimas beim Einsatz in Mali nicht am Boden bleiben. Der Inspekteur des Heeres habe eine Ausnahmegenehmigung für den Flug der «Tiger» unter hohen Temperaturen erteilt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutsche Presse-Agentur. Die Hubschrauber sollen am 1. Mai einsatzbereit gemeldet werden.

Nach einem Bericht der «Welt» von vergangener Woche galt bislang eine Grenze von 43,26 Grad Celsius für den Start der Hubschrauber. Dieser Maximalwert, der sich je nach Luftdruck und Flughöhe berechnet, soll nun um fünf Grad angehoben werden.

Die Bundeswehr unterstützt in Mali mit derzeit mehr als 800 Soldaten die UN-Mission Minusma, die sich für eine Stabilisierung des von ethnischen Konflikten und Terrorismus bedrohten Staates engagiert. Minusma gilt als gefährlichster und verlustreichster Einsatz der Vereinten Nationen weltweit. Die Gerätschaften der Bundeswehr leiden unter dem extremen Klima in dem afrikanischen Land.

Die Einsatzbereitschaft der Gerätschaften sei «nicht zufriedenstellend», hatte das Verteidigungsministerium vergangene Woche eingeräumt. Staub und Hitze seien eine Herausforderung für Wartung und Instandsetzung. 

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